| 140 | | 
Name: | Alexander Kirchner
(alexander.kirchner.26@t-online.de)
| | Datum: | Do 21 Jan 2010 18:53:38 CET | | Betreff: | Adresse Dürrkunzendorf | | | Hallo,
Kennt jemand aus Dürrkunzendorf eine Martha und Paul Göbel? Die zwei hatten 6 Kinder!
Kennt jemand vielleicht die damalige Adresse bis 1945?
Ich
möchte in diesen Jahr Dürrkunzendorf einmal besuchen und vielleicht
gerne mal vor diesen Haus stehen wo meine Großeltern gewohnt haben.
Viele Grüße, Alexander Kirchner | | |
| 139 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Di 19 Jan 2010 18:15:17 CET | | Betreff: | Wttigsymposium | | | Liebe Freunde des Wittigsymposiums,
auch
dieses Jahr wird es wieder ein Wittigsymposium geben. Gestern 19.1.hat
die Stiftung zur Erneuerung des Neuroder Landes getagt und ist
hinterher meiner Einladung zu weiterer Planung gefolgt. Themen und Referenten werden noch gesucht, danach wird ein Termin festgelegt.
Info Horst Ulbrich | | |
| 138 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Di 19 Jan 2010 18:08:53 CET | | Betreff: | DFK Glatz | | | Liebe Freunde des DFK Glatz,
am
13.1.2010 ist unsere Vorstandsvorsitzende Frau Anna Fuhrmann gestorben
und wir haben sie am Samstag den 16.1.2010 auf ihrem letzten Weg
begleitet. Auch ihr ältester Stiefsohn, sie hatte keine eigenen
Kinder, hat an ihrem Grab gesprochen. Er hat sich noch einmal für die
liebevolle Führung der Familie und Erziehung der Kinder in schweren
Zeiten bedankt.
Sie war eine der wenigen Deutschen, die nach dem
Krieg nicht vertrieben wurden, sondern in ihrer Heimat verbleiben
durften. Sie hat hier ihren Ehemann kennen gelernt, einen Witwer mit
vier Kindern, denen sie eine liebevolle Mutter war. Ihr Mann ist schon
viele Jahre vor ihr verstorben und auch als die Kinder erwachsen waren
ist sie der Heimat treu geblieben, obwohl sie später ausreisen konnte,
wo es ihr wirtschaftlich besser gegangen wäre. Nach der Wende, als
Deutsche in ihrer angestammten Heimat wieder Vereine gründen konnten,
war sie 1993 Gründungsmitglied des Deutschen Freundschaftskreises in
Glatz.
Bis zu ihrem Tod war sie unsere Vorstandsvorsitzende und
hat sich aufopfernd die vielen Jahre für uns eingesetzt. Wir trauern um
eine Frau, die durch ihren unermüdlichen Einsatz immer Beispielgebend
für andere war und sich zur Aussöhnung zwischen den Völkern eingesetzt
hat.
Wir verneigen uns und sagen ein letztes Mal mit unserem schlesischen Gruß
Vergelts Gott | | |
| 137 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | So 10 Jan 2010 14:53:38 CET | | Betreff: | Neues aus Schlesien | | | Da
haben wir doch in Schlesien lange auf den Schnee gewartet und immer
sehnsüchtig in der Tagesschau den Schnee in Deutschland bewundert. Jetzt haben wir den Salat. Seit
gestern schneit es ununterbrochen und auch im Flachland sind es noch 50
cm. Neuschnee. Aus den Nachrichten: 214 000 Haushalte in Polen ohne
Strom. Der Straßendienst schafft es auch hier nicht, die Nebenstraßen
und Gehwege zu räumen. Bei uns in Schwenz am Berg nach Schlegel war
über 3 Stunden Stillstand, weil wieder ein LKW quer stand und auch den
Gegenverkehr blockierte. Aber endlich passt das Wetter zum
schlesischen Winter. Bei uns zum Glück kein Stromausfall. Das ist auf
dem Land besonders schlimm, da auch die Pumpen für die Brunnen
ausfallen und 25 Pferde bei uns wollen trinken. Ich habe heute
stundenlang mit dem Trecker Hof und Einfahrt für die Reiter geräumt,
damit się zu ihren Pferden kommen und auch die Nachbarn befreit, damit
sie mit dem PKW die geräumte Straße erreichen können. Langsam habe ich
auch Angst um die Standfestigkeit des Hallendaches und wir werden ab
Montag einige Tonnen Schneelast entfernen.
Nun zu den Neuigkeiten: Wie
schon im Bericht zur Weihnachtsfeier des DFK Glatz geschrieben, wird
der Vorstand in diesem Jahr den DFK Glatz aus Altersgründen auflösen,
was seit langer Zeit zu erwarten war. Es gibt eventuell Hoffnung einen
deutsch polnischen Freundschaftskreis neu zu gründen, da bei der
Nachfolgegeneration der Deutschen versäumt wurde, die deutsche Sprache
hier weiter zu fördern. Daher sprechen deren Kinder schlecht oder nicht
mehr Deutsch. Bei einem Treffen der Interessierten auf dem Reiterhof
Ulbrich wird sich im Frühjahr entscheiden, wer noch bereit ist
Verantwortung zu übernehmen. Die Opelwerke in Polen haben sehr von
der deutschen Abwrackprämie profitiert und hatten sich daher auch
damals geweigert mit Millionen den Gesamtkonzern zu unterstützen. VW in
Polkowice beteiligt die Belegschaft am Gesamtgewinn und sichert sich
dadurch weiterhin ihre Facharbeiter, die seit vielen Jahren ins Ausland
abwandern. Allein 15% der in Polen gebauten Autos wurden nach
Deutschland exportiert. Überhaupt ist Polen in der gesamten EU das
einzige Land in der Krise, das in 2009 trotzdem einen Zuwachs zu
verzeichnen hatte. Der Binnenmarkt ist intakt, allerdings ist
festzustellen, daß die Polen weiterhin viel auf Kredit kaufen und die
Finanzierungsangebote wie bei den Kaufhäusern in Deutschland mit
teilweise 0 % gibt es hier nicht. Da sind die Kunden in Deutschland
trotz der Angebote wegen der Krise doch vorsichtiger geworden. Nun
wartet man in Deutschland auf den Aufschwung, aber auch die
Steuererleichterungen sind Kreditfinanziert und eine weitere Belastung
der nächsten Generation. Laut den Aussagen vom Wirtschaftsgipfel in
Kreisau benötigt Deutschland einen Zuwachs von 4,5% zur Finanzierung.
Die Prognosen sind aber weit darunter. Island ist pleite, Griechenland
fast und hat gegenüber der EU auch noch falsche Angaben zur Konjunktur
gemacht, Lettland wird nur mit Krediten der EU über Wasser gehalten.
Japan erreicht Ende 2009 wohl eine Staatsverschuldung die 216% der
Wirtschaftsleistung entspricht. Auch Spanien laufen die Schulden aus
dem Ruder und hat in den letzten 2 Jahren 200 Milliarden Euro weitere
Schulden gemacht.
Nur ein kleiner Ausflug in die Weltwirtschaft,
wer da von Aufschwung und Ende der Krise schreibt, na ja, ich will mich
dazu nicht äußern. Aber ein führendes Mitglied der Deutschen Bank,
Namen darf ich hier nicht nennen, hat in kleinem Kreis gesagt:::: wenn
drei Länder im EU Raum insolvent werden, dann Gnade uns Gott. Die
heutigen Jahre staatlich finanzierter Stabilität sind nur die Ruhe vor
dem Sturm. Aber kommen wir zurück nach Schlesien. Da gab es vor Tagen einen Bericht im ZDF über „Waldenburg das Armenhaus Polens” und
das stimmt auch. Nun hat man gezeigt, wie die armen Menschen illegale
Tunnel graben um an Kohle zu kommen. Aber das trifft natürlich nicht
auf die Gesamtbevölkerung zu. Allerdings hat die örtliche Politik
versäumt, alle Vorteile der Sonderwirtschaftszonen umzusetzen um
ausländische Industrie anzusiedeln und das führt zwangsläufig zu hoher
Arbeitslosigkeit und da es in Polen kein Sozialsystem wie in
Deutschland gibt , leiden viele Menschen unter den sozialen Umständen. Auch
in Schlegel gab es zunächst Rückschläge, da viel Geld in die
Infrastruktur investiert wurde, dann Firmen trotz vertraglicher
Zusicherung nicht gebaut haben. Heute ist die Region über den Berg und
der Industriepark entwickelt sich prächtig. Im nächsten Monat eröffnen
zwei weitere Kaufhäuser in Schlegel, da wird die Konkurrenz für die
zwei bestehenden größer, was den Kunden freut. Allein drei Baumärkte
gibt es nun mit dem am großen Kaufhaus im Zentrum.
Passend zum
Winter hat das Skigebiet am schwarzen Berg seine Kapazität ausgebaut
und es stehen den Touristen nun 2 Sessellifte mit Sitzreihen für je 4
Personen zur Verfügung. So können bis zu 2400 Personen je Stunde
befördert werden. Aber auch Zieleniez / Grunwald soll weiter ausgebaut
werden. Allerdings erwartet man auch in Polen, wegen der Krise in der
EU für das Gesamtjahr einen Rückgang der Touristenzahlen. Der Zloty
pendelt immer noch um die 4 zu 1 Euro und daher ist es noch interessant
hier Urlaub zu machen, nicht nur wegen der schönen Landschaft. Auch wir
haben uns darauf eingestellt und das Ferienhaus in 2 Wohneinheiten
geteilt um mehr Gäste betreuen zu können. In der Sommersaison werden
nun auch die 10 angeschafften Boote auf der Steine und am Badesee
Mölten zum Einsatz kommen. Ende Januar tagt wieder der Pastoralrat
in Günne. Auch aus Polen reisen Personen aus Politik und Kirche an. Ich
werde dort wieder Neues aus Schlesien berichten und erhoffe mir
fruchtbare Diskussionen zum Thema DFK Glatz und Museum Wittighaus. Später hier eine Zusammenfassung der Tagung von mir, aber vielleicht auch vom Leiter der Tagung. Schauen wir mal.
Grüße aus Schlesien Horst Ulbrich | | | Zeige Antworten auf diesen Eintrag
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| 135 | | 
Name: | katrin hilmes
(katrin.hilmes@web.de)
| | Datum: | So 03 Jan 2010 12:29:48 CET | | Betreff: | SUCHE | | | Schönen
guten Tage ich benötige dringend Hilfe bei der suche nach Bildern aus
NEURODE. Mein Großvater wurde dort 1930 geboren und wird im Januar 80
Jahre alt. Ich als Enkelin möchter ihm eine Freude machen und ein Album
mit Bildern und Berichten erstellen, weil er doch viel Heimweh hat. Wie
komme ich an Bilder mein Drucker ist nämlich nicht der beste!!!!! Vielen lieben Dank Katrin Hilmes | | | Zeige Antworten auf diesen Eintrag
(3)
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| 134 | | 
Name: | Horst Feistel
(HorstFeistel@web.de)
| | Datum: | So 03 Jan 2010 11:24:51 CET | | Betreff: | Glückwünsche u. Gruesse | | | Lieber Herr Ulbrich, Ihnen und Ihrer Familie wuenschen wir ein erfolgreiches, gesundes und glueckliches "Neues Jahr!". Auf
diesem Wege sagen wir Ihnen auch unser herzliches Dankeschoen fuer Ihre
Informationen aus unserer Heimat auf dieser INFO-Seite. Wir freuen
uns schon auf Ihren naechsten Beitrag. FRAGE: Wird an dem
Seilbahnprojekt in Glatz weiter gearbeitet, oder war es ein
"Aprilscherz"? Es gruessen Sie recht herzlich, Hannelore u. Horst Feistel | | |
| 132 | | 
Name: | Frank Haberkamp
(F.Haberkamp@web.de)
| | Datum: | So 20 Dez 2009 21:15:49 CET | | Betreff: | Habelschwerdt - Jda Jaschke geb. Nitsche | | | Hallo,
ich suche Informationen zu Jda Jaschke geb Nitsche. Ihre Tochter hieß Maria (Meine Urgroßoma) war katholisch und ist am 13.06.1874 in Nieder Raumnitz geboren. Jda Jaschke wohnte zumindest bis oder um den 14.01.1901 in Habelschwerdt. Mehr Informationen habe ich leider nicht. Bin über jeden noch so kleinen Hinweis dankbar!
Einen noch schönen 4. Advent, wünscht
Frank | | |
| 131 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Di 15 Dez 2009 10:32:45 CET | | Betreff: | Weihnachten | | | Liebe Leser dieser Seite,
ein frohes Weihnachtsfest und ein gsundes Neues Jahr
wünscht aus Schlesien
Horst Ulbrich
Persönlich
wünsche ich mir ein wenig mehr Beteiligung auf dieser Seite. Aber auch
in einer Zeit, da es nichts mehr zu schenken gibt, weil die Meisten
unserer Freunde alles haben was man so benötigt, da wünsche ich von
Herzen Zufriedenheit, etwas Ruhe und Besinnlichkeit um die
Weihnachtszeit. Einen Anruf von Freunden, die man fast schon vergessen
hatte, obwohl man mit Ihnen eine lange Strecke des Lebensweges gegangen
ist. Das Glück zu empfinden, einem Menschen zum Fest eine Freude zu
machen, den das Leben härter getroffen hat, dem es durch Krankheit oder
Schicksalsschlag nicht so gut geht. Es gibt sie, ganz in Deiner Nähe.
Man muß bei unserem täglichen Streß nur einmal abschalten und
hinschauen. Horst | | |
| 130 | | 
Name: | Günter schramm
(carola_schramm@web.de)
| | Datum: | Mo 14 Dez 2009 14:21:26 CET | | Betreff: | Gebet oder Fürbitte von Heimatvertriebenen an den hl. Josef ? | | | Wer
kennt das Gebet mit dem Anfang: Guter heil'ger Zimmermann,zeig uns bald
ein Häuslein an,führ uns schnell den Weg dahin,sind auch kleine Kammern
drin.Setz ein Bäumlein vor die Tür,daß die Vögel hören wir, und ein
Gärtlein zu dem Haus,wo wir gehen ein und aus.................Über eine
Auskunft würde ich mich freuen,vielen Dank Günter Schramm,
Fichtestr.12, 75045 Walzbachtal, Tel. 07203/7406 | | | | | |
| 129 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Sa 12 Dez 2009 10:48:52 CET | | Betreff: | Weihnachtsfeier DFK Glatz | | | Weihnachtsfeier des DFK Glatz am 11.12. 2009
Es
trafen sich am 11.12. die Mitglieder des DFK Glatz zur Weihnachtsfeier.
Schon traditionsgemäß gab es wegen der teilweise langen Anreise
zunächst ein deftiges Mittagessen. Frau Weinhold vom Vorstand begrüßte
die Teilnehmer, übermittelte die Grüße der Vorstandsvorsitzenden Anna
Fuhrmann, die leider nicht teilnehmen konnte und bedankte sich bei den
Spendern, die, den wieder 44 Teilnehmern die Feier ermöglichten. Sie
berichtete, das aus Altersgründen und der Krankheit von Frau Fuhrmann
der DFK Glatz, wie schon mehrfach angekündigt mit der Weihnachtsfeier
2010 die Pforte schließt. Sie übergab dann das Wort an das DFK
Mitglied Horst Ulbrich, der die Gemüter beruhigte und mit einigen
Helfern auf privater Basis in Schwenz weitermachen will. Allerdings
wird das DFK Büro und der Treffpunkt im Hinterhof zweier
Fleischbetriebe aufgelöst und nach neuen Lokalitäten gesucht, die auch
für Fremde zu finden sind. Er wies darauf hin, dass immer mehr
Deutsche in die Heimat ziehen und wenn die deutsche Jugend, nach dem
Debakel des letzten Treffens im Kloster noch einmal zu begeistern ist,
könnten unter anderen Voraussetzungen die Treffen der Deutschen
weitergeführt werden. Es wird im Frühjahr 2010 eine
Gründungsveranstaltung geben und es wird sich zeigen, wer bereit ist
Verantwortung zu übernehmen. Ein Faschingsnachmittag am 12. 2. 2010 und
im Sommer ein Grillfest auf dem Reiterhof Ulbrich sind fest geplant. Horst
Ulbrich berichtete weiter über seine private Schlesienhilfe für
bedürftige Deutsche in der Heimat, die bis 800,- Zloty = 200,- € Rente
und damit Schwierigkeiten haben, dringende Medikamente und Winterkohle
zu kaufen. An die 14 anwesenden Bedürftigen wurden je 200,- Zloty gegen
Quittung ausgegeben um die Not wenigstens zu Weihnachten etwas zu
lindern. Kranke die nicht teilnehmen konnten werden besucht. Wer in Not
ist bekommt die Medikamentenrechnung über das ganze Jahr erstattet,
soweit die Finanzen reichen. Neben anderen Hilfsmitteln konnte er auch
ein elektrisches Pflegebett anschaffen, das dringend benötigt wurde. Den
Spendern, die auf das Konto Schlesienhilfe in Deutschland gespendet
haben herzlichen Dank, auch für das Vertrauen. Kasse und Spendenkonto
wurde turnusgemäß vom Vorstandsmitglied Frau Weinhold geprüft und für
korrekt befunden. Nach der langen Aussprache gab es Kaffe und
Kuchen. Herr Ulbrich las aus dem Brief von Pater Arndt zwei Gedichte
zur Weihnachtszeit vor. Frau Ulbrich hatte für alle deutsche
Weihnachtslieder kopiert und so wurde danach kräftig gesungen.
Interessant war, das einige Polen aus der Bar nebenan den deutschen
Text gut mitsingen konnten. Da viele der älteren Mitglieder nur
noch zu der jährlichen Weihnachtsfeier kommen, gab es wieder viel zu
erzählen. Wegen der Entfernungen von Habelschwert bis Kudowa, trennten
sich mit Wehmut die Mitglieder des DFK gegen 16 Uhr, um noch ihre
Busverbindung zu erreichen.
Es war wie immerein gelungenes Fest in der Weihnachtszeit | | |
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Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Di 24 Nov 2009 11:19:53 CET | | Betreff: | Forum in Kreisau | | | Zusammenfassung zum deutsch, polnischen Forum für Wirtschaft und Politik vom 12. bis 14.11.2009 in Kreisau. Zunächst
gab es eine Veranstaltung in der Friedenskirche in Schweidnitz mit dem
polnischen Alterspräsident Mazowiecki, der immer wieder betonte, er sei
betroffen, das sein Freund Helmut Kohl aus Deutschland so erkrankt sei
und nicht mit dabei sein kann. Die Friedensmesse zelebriert von
Erzbischof Nossol und mit ca 600 Teilnehmern war dann schon in Kreisau
in einem sehr großen, beheizten Zelt. Aber vorher wurde noch mit dem
Bischof und anderer Würdenträger eine Gedenktafel „20 Jahre Versöhnungsmesse“ am Eingangstor enthüllt und geweiht.
Zur Eröffnung wurde ein Grußwort des Präsidenten der Republik Polens verlesen. Es folgten Ansprachen zur Eröffnung vom: Ministerpräsiden des Freistaates Sachsen Herrn Tillich Ministerpräsidenten Niedersachsens Herrn Wulff Rektor der technischen Hochschule Breslau Prof. Wieckowski und dem Oberbürgermeister der Stadt Breslau Herrn Dutkiewicz
Über der Bühne stand in großen Lettern: Niederschlesien – Land der deutsch – polnischen Versöhnung. . In der Podiumsdiskussion : Die Europäische Wirtschaft und globale
Herausforderungen, zog die polnische Vizeministerin Frau Lobodzinska
ein absolut positives Resümee. Polen war in der Wirtschaftskrise das
einzigste Land mit 4 % Wirtschaftswachstum. Polen habe sich allen
Ländern für Investitionen geöffnet und das größte Wachstum in der
gesamten EU erzielt. Man habe sich aber auch in die Abhängigkeit
ausländischer Investoren begeben. Dadurch sei das
Binnenwirtschaftswachstum rapide gestiegen und Polen sei damit der
attraktivste Wirtschaftsstandpunkt der EU. Eine Umfrage der
ausländischen Unternehmen besagten Zufriedenheit ihrer Investitionen. Der steigende Energiebedarf werfe allerdings Probleme auf. 90 % der Energie werden aus Kohle produziert. Die CO 2 Emissionen müssen weniger werden. Bodo
Schwarz, Generaldirektor BNMW betonte mehr den Europäischen
Zusammenhang und sagte: Wir sitzen bei der Krise in einem Boot und
diese ist einmalig. Zu seinem Unternehmen erklärte er Zufriedenheit mit
gut ausgebildeten Facharbeitern, obwohl auch da langsam ein Mangel
besteht. Er betonte aber auch die gute Wirtschaftslage Polens zentral
in Europa. Krzysztof Piettraszkiewicz, Präsident der polnischen
Banken sprach über die neuen Globalplayer, die es seit Beginn der EU
gibt. Er habe den Eindruck, es sei den Politikern ganz recht, jegliche
Krise auf die Banken zu beziehen. Aber die Gesamtentwicklung durch neue
Gesetzgebungsvorhaben zu beeinflussen ist ein langwieriger und schwerer
Weg in den nächsten Jahren. Aus Kreisau sollte wieder eine Botschaft
ausgehen, zu den Erfahrungswerten zurück zu kehren. Die Wirtschaft
bemängelt unsinnige Gesetze der EU, Wirtschaft und Politik behindern
sich gegenseitig. Ryszard Petru, BRE Bank : Nur durch die Stärke
des Euro ist die Krise nicht noch größer geworden. Am Start gab es
große Bedenken wegen der Stärke des Dollars. Heute bei einem Kurs von 1
Euro / 1,5 Dollar hat sich die EU in der Krise gut bewährt. Sie sei
nicht vorüber, aber die Aussichten sind besser als in den USA. Für eine
abschließende Bewertung sei es noch zu früh, welches Rezept besser
gewesen sei. Das der USA oder Europas. Undurchsichtig bleiben die
chinesischen Investitionen in Polen und keiner wisse wie hoch sie sind.
Die chinesische Währung ist nicht frei gegeben und wird extra schwach
gehalten, wodurch die Waren billig sind, aber das könne bei dem
Wachstum des chinesischen Marktes langfristig kaum so bleiben.
Allgemein wurde bemängelt, das zu wenig Kredite gerade den kleinen und
mittlern Betrieben zur Verfügung stehen. Das ist zwar ein globales
Problem, bei gutgesicherten Projekten ist diese Verfahrensweise aber
nicht nach zu vollziehen. Seit dem Bruch der Leeman Brother Bank wurde
aus den Schwellenländern das Kapital abgezogen, was auch in Polen zum
Verfall der Währung geführt hatte. Der Wechselkurs von 1 € zu 1,5
Dollar sei schlecht für den Export. Aber der Euro ist eine junge
Währung und dessen Reserven werden in aller Welt größer. Er
prognostizierte den Euro in 20 Jahren als die Weltwährung, wie heute
noch der Dollar sei. 40 % sind die ausländischen Investitionen im
ersten Halbjahr 2009 in Polen zurückgegangen. Nur Schade, dass man den
Wechselkurs nicht habe voraussehen können, denn die Auswirkungen sind
enorm. Als Beispiel wurde die Slowakei genannt, die den Euro hat.
Slowaken kaufen nun billig in Polen ein aber die polnischen Skifahrer
fehlen wegen Überteuerung für sie nun dort. Polen hatte 16% mehr
Kredite als Deposite und hat heute immer noch ein zu hohes
Kreditvolumen.. Ohne Neuregelungen steuert man irgendwann auf eine neue
Wirtschaftskrise zu. Manchmal braucht es Krisen um einiges zu verstehen. Bodo
Schwarz, Generaldirektor vom Bundesverband Mittelständische Wirtschaft
sah das Problem nicht ganz so drastisch und bemerkte: Wir haben eine
Finanz – und Wirtschaftskrise und das ist einmalig. Aber die Frage sei
erlaubt, warum zocken die Banken denn heute schon wieder? Staatliche
Hilfe der Hypo Realbank betrug 100 Milliarden die davon einen Großteil
in Forint Gelder angelegt haben, weil dort 6% Gewinn zu erwirtschaften
sind. Das sind die Kredite, die nicht an die Wirtschaft weitergegeben
werden konnten. Solange Oligale nicht zerschlagen werden, haben wir
diese Situation und Konzerne machen ihre eigenen Regeln. Daher ist eine
Änderung der Situation nicht zu erwaten. Der Hebel müsse in Brüssel
angesetzt werden, auch um nationale Veränderungen zu erzielen. In der
Vereinigung der Unternehmerverbände in der EU fehle immer noch ein
polnischer Vertreter. Das würde auch die Situation der polnischen
Unternehmen stärken, obwohl die derzeitige zufriedenstellend sei. Herr Pietraszkiewicz, Präsident der pol.Banken: Alle
müssen aus der Krise lernen und nicht alles auf eine Karte setzen.
Bankkredite gibt es hauptsächlich für Unternehmen, die bei ihren
Geschäften auch die Währungsschwankungen langfristig mit bewerten. Allein in Niederschlesien gibt es mehr als 100 große, deutsche Unternehmen, neben all den europäischen und aus der Welt.
Am Freitag wurde der deutsch / polnische Wirtschaftspreis an den
deutschen Herrn Preußner, Vorstand der PCC AG, vom Witschaftsminister
der Republik Polen und dem polnischen Botschafter verliehen. Herr
Preußner war schon 1984 als Repräsentant des Unternehmens für Cemie,
Energie und Logistik nach Polen gekommen und in 150 Niederlassungen
arbeiten heute mehrere 1000 Mitarbeiter. Der Umsatz des Unternehmens
war in 2008 930 Millionen € und bis dahin war ein 15 faches Wachstum zu
verzeichnen. Den Niederschlesischen Wirtschaftspreis erhielt die Bank PKO Polski. Bei der Diskussion Energie und Effizienz ging es hoch her, denn die Aussagen bis 2020 sind nur scher zu realisieren. Frau Lobodzinska Witschaftsvizeminister gab folgende Zahlen bekannt. Bis 2020 soll die alternative Energie 20 % betragen Bis 2020 sollen die Emissionen um 20 % reduziert werden. Bis 2020 soll die Effizienz um 20 % gesteigert werden. Niederschlesien
hat das Problem bei der Anpassung zum EU Klimapaket. Am 10. November
wurde ein Gesetzt als Paketlösung verabschiedet um eine Zuordnung mit
festen Daten zu haben. Polen hat insgesamt zu hohe Emissionen durch
Braun – und Steinkohle zur Gewinnung elektrischer Energie. Es gibt kaum
Pilotprojekte für Wind – oder Solarenergie. Auch die Energiesicherheit
muss neu definiert werden. Herr M. Reichel, Präsident Dreberis GmbH,
wies darauf hin, dass Windenergie in Polen teurer als in Deutschland
sei, aber unbedingt gefördert werden müsse, obwohl die Kohle weiterhin
die dominierende Rolle spielen wird. Die Netzwerkstrukturen sind viel
zu anfällig und es gibt immer wieder Ausfälle bei Wind und Schnee. Er
prognostizierte einen 50 % erhöhten Endverbrauch für 2020, verbunden
mit der Frage, wie soll das realisiert werden? Von Breslau spricht man
von einem Wirtschaftstiger, aber ohne entsprechende Energie wird das
ein zahnloser Tiger sein. Es sei 5 vor 12 und Breslau stand schon an
der Grenze zu einem Blackout. Ein Problem ist dabei auch der
Bevölkerungszuwachs. Die Wärmewirtschaft, vornehmlich Fernwärme, ist
zu 40 % in privater Hand und funktioniert problemlos. Die kommunale
Wärmewirtschaft ist veraltet und anfällig. Wenn ganz Niederschlesien
weiterhin an einer großen Zuleitung zur Stromversorgung hängt, muss es
zwangsläufig einmal zu einem Blackout kommen. Allein 30 Milliarden
Sloty sind bis 2030 erforderlich um die Leitungsnetze auf einen gut
funktionierenden Stand zu bringen. Die Steigerung der
Energieerzeugung soll 2000 MW jedes Jahr betragen. Im privaten Bereich
verbraucht eine durchschnittliche Familie in Polen jährlich nur 2 KW,
eine Familie in Europa 5,6 KW. Die Fachleute auf dem Podium wurden aus dem Publikum gerügt nur Fakten aufzutischen und keine besseren Vorschläge zu haben. Zum
Thema Inovative Wirtschaft sprach Herr Jun Myeon Seony vom Phillips
Konzern, die in ein neues Werk bei Breslau, trotz Krise, oder gerade
deshalb 45 Mill. Euro in 2008 investiert haben. Der Präsident der
schlesische Ind.- und Handelskammer bemängelte die Zusammenarbeit der
Industrie mit den Hochschulen. Die Industrie glaube, die ausländische
Technologie sei besser, aber das stimme nicht immer und das solle man
testen. Die Krise begünstigt Inovationen, denn man versucht mit den
vorhandenen Ressoursen zu forschen und sic auf das Machbare zu
konzentrieren. Bei der Verteilung der Forschungsgelder haben wir das
Problem, das manche Forschungen überaltert sind und nicht gebraucht
werden. Aber auch einige Professoren wollen keine Veränderung und
ringen um ihre Joberhaltung. Es wurde auch gesagt, das in diesem
Jahr, trotz der Krise, ja oder gerade deshalb sich kleinere Firmen
weiterentwickelt haben. Das ist Innovation, ohne lange zu
philosophieren. Aber es ist auch mal Zeit abzuwarten. Ein Manager große
Konzerne hat max. 4 Jahre Zeit Erfolge zu präsentieren, schon wegen
irgendwelcher Bonuszahlungen. Also setzt er mehr auf Risiko. In der
Forschung sollte in Polen ein Generationswechsel stattfinden. Bei den
Alten habe man seit dem Fall des Kommunismus den Eindruck wie bei einem
Hund, dem man den Maulkorb abnimmt, er mit der Situation aber nicht
zurecht kommt. Das System der Hochschulen sei zu schwerfällig die Guten
gehen ins Ausland, gleiches wie bei den Facharbeitern! Der
Industriepark in Warschau funktioniert nicht gut. In Breslau kommt man
durch Flexibilität zum Erfolg, trotz viel weniger Mittel. Das wurde von einem älteren Professor der Hochschule Warschau gesagt und es gab viel Applaus für die ehrliche Aussage. Es
wurden auch mehrere Arbeitsgruppen angeboten. Ich hatte mich noch
einmal für die Gruppe Energie entschieden und dort mit meinen Fragen
etwas Verwirrung geschaffen, denn auf meine Frage zur Entwicklung der
C4 Pflanze als Bioenergieträger wich man auf andere Alternativen wie
Stroh und Korn aus. War also gar nicht bekannt, obwohl ein Bekannter
von mir schon im Sudan und in Europa ein Versuchsfeld angelegt hat. Die
Verhandlungen, die Pflanzen großflächig in Polen anzubauen sind
angeblich vor ca 10 Jahren an der Öllobby gescheitert. Erst nach dem
Ende kam der Repräsentant des anwesenden Energiekonzerns beim Kaffe zu
mir, um sich erkundigen. Ich werde ihm also einen Teil meiner
Unterlagen schicken, denn die Behauptung des beteiligten
Forschungslabors war, man könne die Energieprobleme damit in Europa
lösen, wenn alle nicht benötigten Flächen dafür genutzt würden.
Vielleicht zu utopisch, aber man sollte sich doch eingehender damit
befassen. Die Kessel der Kohlekraftwerke in Polen sind im Durchschnitt
30 Jahre alt und damit veraltert und anfällig. Da, wie geschrieben 95 %
der elektrischen Energie aus Kohle gewonnen wird, kommt auf Polen,
wegen der EU Emissionsgesetze ein riesiges Problem zu. Man hatte wohl
auch auch an den Bau von Atomkraftwerken gedacht, was aber allein bei
einer Bauzeit von 10 Jahren und gleichzeitig steigendem Energiebedarf
zu spät ist. Nun werden Versuche unternommen, CO2 unterirdisch zu
lagern, wobei aber erst das Grundwasserproblem gelöst werden muss. Das
Forum war hochkarätig besetzt und nahm die Menschen, bei nur kurzen
Pausen die ganzen Tage von morgens 9 Uhr bis 20 Uhr abends in Anspruch.
Danach wurde dann aber etwas Kurzweil geboten. Eine tolle Theatergruppe
bestehend aus 5 Nationen, wie auch am Donnerstagabend eine Jugendband,
ließen den Tag ausklingen. Freitagabend gab es dann professionelle
Tanzmusik, bei sehr guter Bewirtung. Samstag war allerdings zum
Thema Initiativen gegen die Krise dann weniger Beteiligung. Unser
deutscher Ministerpräsident Stanislaw Tillich vom Freistaat Sachsen
machte auch keine gute Figur. Er war leider nicht gut vorbereitet und
wollte seinen Vortrag unbedingt in Englisch halten. Er betonte, das er
mit seiner amerikanischen Frau zu Hause nur Englisch spricht, was uns
aber nicht weitergeholfen hat. Ich hatte ihn zweimal gebeten doch
deutsch zu sprechen, weil die beiden Dolmetscher in der Kabine nur auf
die Übersetzungen in Deutsch und Polnisch vorbereitet seien. Er
hat dann auch nicht das Ende der Diskussionen abgewartet und ist
frühzeitig gegangen. Das hat natürlich anschließenden zu weiteren
Diskussionen geführt. Da war auf polnischer Seite mehr Pietät zu sehen.
Zum Schluss noch die Aussage eines Ministers aus Warschau bei der
Energiediskussion am Freitag, bei der es bekanntlich hoch herging. Er
sagte, die polnischen Politiker sind sehr engagiert, bis sie in
Warschau ihr Büro bezogen haben. Danach scheinen Sie einem Teil ihres
Gehirns verlustig zu werden. Ob das in Deutschland auch so ist entzieht
sich meiner Kenntnis.
Es grüßt Euch
Horst Ulbrich | | |
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Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Mo 23 Nov 2009 09:48:40 CET | | Betreff: | Schönes Glatz | | | Unsere Stadt soll schöner werden!
Liebe
Freunde, ja unter diesem Motto könnte man die vielen Bauareiten,
Umleitungen und Staus in Glatz / Kodzko besser ertragen. Wer in
Richtung Neurode wohnt kann getrost das Autowaschen lassen. Denn einmal
nach Glatz und der Schlamm ist auf den Autos, obwohl 2 Putzmaschinen
pausenlos fahren und Arbeiter bei der Baustellenausfahrt und an der
Kreuzung mit Wasser spritzen.Täglich über 100 LKW fahren den Aushub von
der Zentrumserweiterung am Einkaufzentrum ab und verfüllen damit die
alte Müllhalde, die geschlossen wird. Am Zentrum entsteht nun das
neue Kino, Mc. Donalds und ein Elektromarkt, wahrscheinlich Saturn. Ein
großes Kaufhaus, Baumarkt und viele kleinere Geschäfte wie Rossmann
Drogerie, Schuhmärkte wie Bata, DCC und so weiter sind seit 6 Monaten
eröffnet, weitere Anbauten sind geplant. Aber der Sloty schein dort zu
rollen. Die Innenstadt bereitet sich auf Weihnachten vor, die ersten
Girlanden hängen, die Vorbereitungen für die Eisbahn am Rathaus laufen.
Auch viele Häuser in der Innenstadt werden renoviert, der Brücktorberg
erstrahlt bald in neuem Glanz, war aber auch 3 Monate gesperrt, weil
neben der Restaurierung der Denkmäler auch neue Rohre und Pflaster
verlegt wurden.
Wenn doch nur das Verkehrsproblem schon gelöst wäre. Da besteht noch viel Nachholbedarf.
Grüße aus der Heimat
Horst
Schön, wenn man zur Info aus der Glatzer Heimat auch Bilder zeigen könnte. | | | | | |
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Name: | Astrid Denise Glatzel
(black_yam@go4more.de)
| | Datum: | Mi 18 Nov 2009 17:53:52 CET | | Betreff: | Ahnenforschung Familie Glatzel | | | Hallo, ich
bin seit einigen Jahren auf der Suche nach meinen Ahnen. Auf meiner
direkten Namenslinie - Familie Glatzel - komme ich jedoch seit geraumer
Zeit nicht mehr weiter. Vielleicht hat jemand mehr Infos zu dieser
Linie oder einen guten Tipp, wo ich weiterforschen könnte? Meine Kenntnisse sehen bisher wie folgt aus und stützen sich auf die Aussagen meines Großvaters:
Johann Glatzel, *27.11.1762, verheiratet mit Hedwig Koschick
Karl Glatzel, Häusler, *28.02.1847, +25.03.1935, laut Aussage meines Großvaters war er 4x verheiratet, als Mutter meines Ur-Großvaters ist Franziska Helis, *25.09.1863, +07.04.1918 vermerkt (Familienbuch)
seine Kinder: Josef, *08.04.1892 Jan, *31.12.1894 Marie, *25.04.1895 in Prefetta Agnes, *01.04.1896 in Greschla oder verheiratet mit einem Herrn Greschla Clichy Juluisz, *01.07.1896 Luzie, *12.12.1897 in Wawrenczyce / Lorzendorf, Kreis Breslau Julie Florentina, *21.05.1899 Maximilian (mein Ur-Großvater), *15.11.1900 in Lentzberg, Kreis Kosel Augustine, *16.07.1902, +22.12.1976 in Wawrenczyce / Lorzendorf, Kreis Breslau Paul, *15.01.1904 Mathilde, *30.01.1908, +10.09.1975 in Berlin, verheiratet mit Herrn Schiemann Maria, *28.10.1911 in Parzenda
Insgesamt
sollen es 16 Kinder mit den vier Frauen gewesen sein. Bei den meisten
kenne ich das Sterbedatum, aber bei den wenigsten den Geburtsort. Und
die Namen der anderen Frauen / Mütter fehlen ebenso...
Wenn jemand weitere Daten hierzu hat und mir zur Verfügung stellt, danke ich schon hier für die Hilfe. Frohes Weiterforschen und Grüße aus München, Astrid Denise | | |
| 125 | | 
Name: | Torsten Glatzel
(torstenglatzel@aol.com)
| | Datum: | Fr 13 Nov 2009 13:01:01 CET | | Betreff: | Zeitzeugen und Ahnenforschung der Familie Glatzel | | | Hallo,
ich suche dringend Hilfe bei der Ahnenforschung meiner Vorfahren und bin über jeden Hinweis dankbar, den ich bekommen kann. Wer
kennt noch meinen Großvater Richard Glatzel ( Ehefrau Erika Glatzel,
geb. Gallus ), die in der Region gelebt haben und weiß zu meinen
Vorfahren zu berichten. Aus der Ehe sind zwei 2 Kinder ( Alfred Richard
und Brigitte Glatzel ). Wer kann mir helfen ??? Mein Großvater war Offizier der Wehrmacht und für die Fliegerausbildung zuständig, wodurch der Wohnsitz bis 1944 in Wien war. Danach
stürzte er bei einem Angriff auf London mit seiner Maschine über
Belgien ab und liegt heute auf dem Soldatenfriedhof in Lommel. Meine
Großmutter wurde 1945 aus Opole vertrieben und landete in Thüringen in
Erfurt, wo ich heute auch noch wohne. Ein Großtel der Familie
landete in Rheinland-Pfalz, meistens in und um Mannheim, wo auch heute
noch viele unserer Ahnenreihe wohnen. Ich bin über jeden Hinweis
dankbar. Telefonisch bin ich über 0177-2347113 zu erreichen.
Ich freue mich über wirklich jeden Hinweis | | |
| 124 | | 
Name: | hotte48
(ewa54@gmx.net)
| | Datum: | Do 22 Okt 2009 00:17:52 CEST | | Betreff: | Reportage "von Görlitz nach Glatz" | | | Hallo Leute am
21.10.2009 lief im Deutschen Fernsehen NDR eine interessante
Dokumentation, die auch das reizvolle Glatz erwähnte. Am 22.10.2009, um
15:15 Uhr folgte der 2. Teil "von Katowitz nach Breslau. Wer den Sender
NDR empfangen kann, sollte sich die Sendung unbedingt ansehen. Beide
Teile werden in nächster Zeit auf Phönix oder Eins Plus bzw. Eins extra
wiederholt. Den Sendetermin weiß ich allerdings momentan nicht.
Herzliche Grüße hotte48 | | | | | |
| 123 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Fr 16 Okt 2009 20:30:07 CEST | | Betreff: | Ausflug DFK Glatz | | | Bericht vom Ausflug DFK Glatz.
Ja, da hatten wir vom DFK Glatz kurzfristig zum 16.10. unseren Ausflug
nach Tschechien geplant, weil doch später das Wetter nicht mehr
beständig ist. Aber gerade zu dem Zeitpunkt kam das Polartief über das
Riesengebirge auch nach Schlesien und brachte Kälte und Schnee mit sich.
Schon
der Start am Kloster Glatz hatte sich verzögert, weil einige mit dem
Zubringerbus nicht bis nach Glatz kommen konnten. Einen Tag zuvor war
die Strecke nach Kudowa für Stunden voll gesperrt, weil wieder ein LKW
noch ohne Winterreifen die gesamte Fahrbahn blockierte.
Wir
fuhren dann, ganz unerwatet durch eine wunderschöne Winterlandschaft
bis zum Schloss Neustadt an der Metau in Tschechien. Ein wunderschönes
Schloss aus dem Jahr 16. Jahrhundert. Eine Komplettrenovierung erfolgte
um 1920, Decken und Wandmalereien sind wie neu erhalten. Da dort nicht
die Russen, wie in Eckersdorf nach dem Krieg, gewütet haben, sind alle
Möbel erhalten geblieben und das Schloss ist mit der Einrichtung eines
der Schönsten weit und breit. Nach der Wende hat der Schlossbesitzer es
zurückbekommen und bewohnt nun einen Teil seines Schlosses.
Leider
war die Führung nur in Tschechisch, aber unsere Friedel, perfekt in
Deutsch, Polnisch und Tschechisch konnte alles übersetzen.
Danach
fuhren wir zur Hölle. Das ist ein Lokal im Wald, einige Kilometer vom
Schloss entfernt, welches wir dank der Fahrkünste unseres Busfahrers
auch erreicht haben. Die Laubbäume, die ja noch das volle Laub trugen,
hingen von der Schneelast teilweise bis auf die Straße, viele Bäume
waren schon abgebrochen.
Mittagessen und Kaffee waren
vorbereitet, aber gegen 15 Uhr sind wir doch aufgebrochen um den
Rückweg durch den Wald vor der Dunkelheit hinter uns zu bringen.
Auf
der Hauptstraße nach Glatz wurde dann auch endlich gesungen und gegen
17 Uhr wurde der Busfahrer mit Applaus verabschiedet, weil er uns trotz
widriger Umstände sicher gefahren hat.
Wir verabschiedeten uns bis zur Weihnachtsfeier am 11.12. 2009 im Hotel Snieznik in Glatz.
Horst Ulbrich | | |
| 122 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Do 15 Okt 2009 17:00:45 CEST | | Betreff: | Wirtschaft | | | So liebe Freunde,
schauen wir einmal auf die Wirtschaft in Schlesien und Polen.
In
und um Glatz wird nur noch gebaut. Schon vor längerer Zeit hat das
Einkaufszentrum an der Bundesstraße Breslau / Kudowa direkt an der
Kreuzung Glatz eröffnet und wird nun erweitert wie geplant. Leider
sind keine Bauplanungsschilder wie in Deutschland zu sehen, aber auf ca
1 Hektar Erdaushub vermute ich, dass dort nun das geplante große Kino
und Mc. Donalds entsteht. Und schon ist die weitere Konkurrenz für
die Geschäfte in dem Zentrum da. Auf der anderen Seite hat ein
Chinesischer Konzern eine große Halle gepachtet und verkauft
chinesische Billigware für den Haushalt. Der Parkplatz des neuen
Einkaufzentrums ist immer gut gefüllt, also werden die Geschäfte wohl
gut laufen, aber die kleinen Geschäfte in der Innenstadt wird das
gleiche Schicksal der Schließungen ereilen wie in Deutschland. Als
Zufahrt wurde schon damals ein Kreisel angelegt, nun wird die Straße in
das Industriegebiet erweitert und es entstehen weitere zwei Kreisel um
dem Verkehrsstau entgegen zu wirken. Allerdings ist Glatz am Freitag
immer noch ein einziges verkehrstechnisches Chaos , da der
Transitverkehr Breslau Kudowa nach Neiße / Habelchwert immer noch durch
die Innenstadt geführt wird. Selbst das kleinere Neurode hat eine
brandneue Umgehungsstraße, in Glatz haben die Behörden geschlafen, bzw.
zu wenig Geld in den Kassen um die finanzielle Beteiligung für die
Baumaßnamen aufzubringen. Das Industriezentrum in Schlegel wird
erweitert und es werden gerade 1.5 Ha. planiert für weitere große
Hallen. Durch die steuerlichen Mehreinnahmen konnte auch das
Sportzentrum mit Hallenbad neu renoviert werden. Das frühere große
Hotel, das keinem heutigen Standart mehr entspricht, wurde zum
Sportlerheim und im Restaurant der Sporthalle kann man nun gut du
günstig essen. Ein exklusives aber kleines Hotel mit Whirlpool, Sauna
und Tagungsräumen ist für Manager und Einkäufer gegenüber der alten
Grube entstanden. Von einer ICE Verbindung für unsere Bahnhöfe sind
wir hier in der Provinz ja noch weit entfernt, aber ab 2012 sollen Züge
zwischen Katowitz, Krakau, Danzig und Warschau mit 250 Kmh fahren.
Entsprechende Angebote von ICE Deutschland und TVG Frankreich wurden
eingeholt, die Trasse soll bis dahin fertig sein. Ob der Straßenbau
wirklich so voran geht wie geplant möchte ich bezweifeln, denn bis 2012
zur Europameisterschaft, Austragungsort teilweise Breslau, ist wenig
Zeit. Die Gelder aus der EU stehen zur Verfügung. Nun gibt es ein
chinesisches Angebot zur Realisierung des Problems und das soll 50%
günstiger sein als das der deutschen Firmen. Die 300 Mill. Euro, die
Polen laut Deutscher Vorstellung zur Rettung des Opel Werkes in
Gleiwitz zahlen soll wurde aus Warschau vorerst abgelehnt. Die
Begründung, die dort produzierten Autos lassen sich hervorragend
verkaufen und das Werk laufe profitabel. Persönlich sehe ich da aber
bald ein Einlenken, denn wenn die Teilezulieferung aus Deutschland
nicht mehr pünktlich kommt, dann produziert man dort auch nicht mehr
profitabel. Breslau hat in der Konkurrenz mit Kairo, Bukarest und
Kattowitz den Zuschlag für den Bau des Information und
Dienstleistungszentrums erhalten. Der IBM Konzern hat sich wegen der
positiven Wirtschaftslage in Polen dazu entschlossen und will dort über
3000 Akademiker einstellen. Das IBM Buchhaltungszentrum in Krakau
beschäftigt schon 1600 Mitarbeiter. In Brüssel wurde bekantgegeben, das
Polen mit über 1 % Wachstum des Bruttoinlandprodukts für 2009 das
einzige Land in Europa mit einem Zuwachs des BIP sein wird. Trotzdem
ist die Inflation noch zu hoch, was den Sloty bei einem heutigen Kurs
von fast 4,23 zum Euro für Investoren weiterhin interessant macht. Die
Verbraucherpreise sind im September wie berechnet um weitere 3,4 %
angezogen. Die 19. Niederschlesische Autorallay ist am Wochenende um
Glatz ausgetragen worden. Gewonnen hat bei schwersten wetterlichen
Bedingungen der Franzose Bryan Bouffier. Die Siegerehrung fand am
Samstagabend vor dem Rathaus statt. Der Winter ist zu früh. Hinter
uns der Schwenzer Hoberg ist schneebedeckt und der Wald mit Raureif
überzuckert. In den höheren Bergen Neuschnee bis 40 cm. Kritik und Anregung wie immer erwünscht. Horst Ulbrich | | | | | |
| 121 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Do 15 Okt 2009 11:55:31 CEST | | Betreff: | Heimatstuben | | | ich lese gerade über das Problem mit der Auflösung der Heimatstuben.
Hat
man für den Glatzer Raum auch einmal angedacht, zumindest einen Teil im
Gottwaldhof beim Derhämtehäusla bei Habelschwert zu deponieren? In
Deutschland wird sich bald niemand mehr dafür interessieren. Hier ist
das Interesse für die Zeit vor dem Kommunismus stetig gewachsen. Im
Sommer haben wir viele Klassenausflüge zum Denkmal Heinrich Bender. Wir
haben mit der Eckersdorfer Heimatgemeinschaft aus diesem Grund dort
eine zweite Hinweistafen zu H. Bender und auch der Lorettokapelle
aufgestellt. Bei entsprechender Reklame wäre der Gottwaldhof ein
lohnendes Ziel für Schulklassen und das finde ich förderungswürdig.
Schließlich wollen wir doch Zeichen setzen und Aufklärung der
Geschichte hier hinterlassen.
Vielleicht sollte das im
entscheidenden Gremium einmal diskutiert werden. Ich werde das mal zur
Diskussion auch ins Internet stellen.
Grüße aus Schlesien Horst | | | | | |
| 120 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Mi 14 Okt 2009 14:57:16 CEST | | Betreff: | Schlesien | | | Liebe Freunde und Leser dieser Interneteite, 2009-10-14
wie
schon geschrieben ist Saisonende und bis Weihnachten wenn die
Wintersaison losgeht, ist Zeit wieder etwas aus Schlesien zu berichten.
Dazu kommt noch, dass ich bei den letzten Arbeiten am Dach unseres
Ferienhauses von der Leiter gefallen bin und mir den Arm ausgekugelt
habe. Nun bin ich für längere Zeit ruhig gestellt, habe aber den betroffenen re. Arm soweit ausgepackt, dass ich am PC schreiben kann. In Schlesien haben wir den ersten Schnee und es ist um die Null Grad, gefühlt noch kälter durch den Wind. Über
das 3. Kulturfestival der Deutschen in Polen, Festort Jahrhunderthalle
Breslau, habe ich berichtet und das gibt Anlass zu weiteren
Überlegungen, warum die Schlesische Sache im Glatzer Raum wie ich die
Situation bezeichnet hatte, dem Ende entgegen geht. Erstaunlich dabei ist, das es die Verantwortlichen wohl auch so wollen, denn es ist keine Reaktion zu sehen.
Die
lobenswerten Ausnahmen sind unser Großdechant, der in bewundernswerter
Weise seine große Glaubensgemeinde in Schlesien mit vielen Besuchen und
viel Unterstützung betreut. Helmut Göbel, der seit vielen Jahren
immer für mehrere Monate in der Heimat sein Lebenswerk, die
Wiederherstellung von Denkmälern und Bildstöcken in seinem Heimatdorf
betreut und selbst unzählige Stunden daran gearbeitet hat. Prof.
Arno Herzig der unermüdlich Vorträge über die schlesische Vergangenheit
hier hält und oft von polnischen Organisationen dazu eingeladen wird.
Ja, sein Einfluss hat sogar bis in die polnische Schulkonferenz
gereicht, damit in Zusammenarbeit mit Prof. Ruchniewicz dort nach der
Wende hier, in den schulischen Geschichtsbüchern endlich wahrheitsgemäß
berichtet wird. Natürlich gibt es noch weitere hoch verdiente
Schlesienorganisatoren, wie Karl Moszner, Georg Hoffmann und andere,
die aber aus gesundheitlichen – oder Altersgründen nicht mehr aktiv
sein können. Viele andere die einmal aktiv für Schlesien tätig waren,
seien es die Organisatoren der Heimatfahrten, andere, die sich für
Städtepartnerschaften und speziell um gute Kontakte zur heutigen
Bevölkerung hier verdient gemacht haben, wie Werner Niesel, der leider
schon verstorben ist, sind fast von der Bildfläche verschwunden und
treten nicht mehr in Erscheinung. Persönlich bin ich meinem
väterlichen Freund Karl Moszner von Herzen Dankbar für seine vielen
Besuche bei uns und die Weitergabe von seinen mannigfaltigen
Erfahrungen. Der Mann kann auch heute noch, dank seiner hervorragenden
Kontakte hier sehr hilfreich sein und wenn die Enteignungsprozedur des
Eckersdorfer Schlosses nicht so ewig dauern würde hätten wir mit ihm
auch dort noch eine Chance der Rettung. Die Zusammenarbeit mit Georg
Hoffmann, in der Betreuung des Wittigmuseums klappt ausgezeichnet. Aber
was ist mit den anderen? Da gibt es einen Glatzer Kreisrat und im Boten
war vor Monaten zu lesen, es sei ein neuer Vorsitzender gewählt worden.
Aber war der Mann auch schon einmal in Glatz? Wir vom DFK kennen ihn
nicht. Und die Organisatoren der Heimatfahrten, ja da gibt es
einige, die ihre Gesellschaft wie eine Hammelherde führen. Eine
Reisegesellschaft in Niederschwedeldorf wurde bei meinem Erscheinen,
ich war von Helmut Göbel extra dorthin gebeten worden um etwas zu
berichten, ja im Gallopp in den Bus gedrängt und ich beiseite
geschoben, worüber sich einige Busgäste auch beschwerten und ich sie
mit dem PKW dann ins Hotel gefahren habe, weil sie dort nicht weiter
bedrängt werden wollten. Sie berichteten mir, das nur Negatives
berichtet würde auch der Hinweis: Vorsicht es wird nur gestohlen. Es
macht traurig wie hier falsches Wissen verbreitet wird. Bei einem
anderen Treffen, es war in Bad Altheide vor ca 70 Teilnehmern, wohin
ich unsere Hausgäste gefahren habe, weil sie dort Bekannte hatten, ja
dort griff mich der Redner und Organisator persönlich an, ohne mich
überhaupt zu kennen, wohl nur weil ich wieder in Schlesien wohne und
mich selbstständig gemacht habe. Leider waren auch einige jüngere, also
Nachgeborne dabei, die mir dann sagten......einmal sind wir
mitgefahren, aber nie wieder. Ein anderes Mal wurde der DFK zu einem
gemütlichen Abend in ein Hotel eingeladen und die beiden Damen vom DFK
hatten mich gebeten zu fahren. Dort wurden wir alle an verschiedene
Tische verteilt. Ich kam zu zwei Ehepaaren und sollte nun berichten,
wie unterdrückt die Deutschen hier würden und ich täte ihnen ja so
leid. Nach meinem Bericht und das bei uns an der Reithalle die deutsche
Fahre seit Jahren hinge, nur ungläubige Blicke und die Herrschaften
meinen wohl bis heute, ich sei ein großer Spinner. Leider gab mir der
Organisator auch keine Gelegenheit einmal zu der ganzen Gesellschaft zu
sprechen, meine Einladung zur Hofbesichtigung bei uns ist man auch
nicht nachgekommen.
Das soll um Gottes Willen nicht der
durchgängige Trend sein, denn es gibt zum Glück unsere guten
Beziehungen zur Eckersdorfer Heimatgemeinschaft, den Niedersteinern und
einigen anderen. Aber die Erfahrungen machten mich schon stutzig und
Herscharen von Heimaturlaubern die diesen Informationen ausgesetzt
waren haben natürlich ein gespanntes Verhältnis zum heutigen Schlesien
und werden das an ihre Kinder, wenn sie nicht auch schon Teilnehmer
waren, weitergeben. Die gut informierten Heimaturlauber waren schon
immer die Privatfahrer, die flexibel sich auch einmal Veranstaltungen
der Polen ansehen konnten und Kontakte zur heutigen Bevölkerung haben.
Leider war es schon immer die Minderheit, denn die meisten haben sich
lieber in die Sicherheit der geführten Heimatfahrten eingeschrieben. Nun
werden die Heimatfahrten durch Überalterung weniger und wenn dann die
Organisatoren nicht in der Lage sind gemeinsam zu handeln, geht der
Rückschritt noch schneller vonstatten. Und wie geht es nun weiter
mit der Heimat? Was haben Glatzer Kreisrat und andere Organisationen
geplant, oder soll stillschweigend alles dem Ende entgegengehen? Stellt
Euch nur einmal vor, Peter Großpietsch wäre meinem Vorschlag vor 15
Jahren gefolgt. Da hatte ich ihm vom aufstrebenden Schlesien
geschrieben und warum er den Grafschafter Boten nicht aus der
Grafschaft drucken und verlegen wollte. Viele wären ihm gefolgt und ein
deutsches Zentrum in Glatz wäre sogar von den Polen gewollt gewesen.
Natürlich nicht, wenn von hier die deutsche Treuhand betreut, oder nur
gegen die Polen gearbeitet worden, wäre. Denn auch heute noch haben
schlecht informierte Polen Angst, sie müssen wieder aus den Häusern
raus wenn Deutsche sich das Haus ansehen. Aber die Treuhandforderung
hatte wie bekannt sowieso keine Zukunft. Nicht in Polen, nicht bei den
in Schlesien lebenden Deutschen und nicht in Deutschland. Seht die Entwicklung der deutsch polnischen Versöhnung, seit endlich die Treuhand ein Ende gefunden hat. Deutsche
Treffen werden auch finanziell von Polen gefördert. Siehe Kulturfest in
Breslau mit 8000 Deutschen aus Polen und andere Veranstaltungen. An der
Klostermauer in Glatz ist die Vertreibung der Deutschen aus dem
Grafschafter Boten auf 3 X 4 Meter dokumentiert. Alle Polen wissen: Das
war ein großes Unrecht. Aber wer will und kann es ändern? Kaum ein
deutscher Vertriebener würde zurück wollen und die Grenzen zu
verschieben ist doch wohl ein wenig zu illosorisch. Doch jeder kann in
Schlesien sesshaft werden. Wir werden immer mehr und stetig lernt man
neue Deutsche kennen, die wegen der günstigen Grundstücke noch kommen.
Aber mit dem Euro 2012 ist das wohl auch vorbei. Und wo sind die
heimatbeweinenden Schlesier? Ich verschenke hier noch einmal, einen
Hektar Land an 20 Deutsche mit schlesischen Wurzeln, die darauf ein
Ferienhaus bauen wollen. Außer Reiten, Wandern, von Mountainclimbing
bis zu Ballonfahrten ist alles hier möglich. Auch bei uns wird man,
wenn wir endlich mit dem Preis einig werden, am privaten Badesee
schwimmen und Bootfahren können. Liebe Freunde, das ist das
Schlesien der Zukunft. Leider wird dafür zu wenig Reklame gemacht und
wer heute noch glaubt, man brauche einen Strohmann zum Grunderweb
u.s.w. der lebt in er falschen Welt. Bin gern zu jeglicher Aufklärung
bereit.
Für heute soll es wieder einmal genug sein, mir tut der ausgekugelte Arm weh.
Euer
Horst aus Schlesien
PS. Reaktionen auf meine Beiträge sind ausdrücklich erwünscht. | | |
| 119 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Do 08 Okt 2009 18:08:01 CEST | | Betreff: | Deutsche Minderheit | | | Liebe Freunde,
die Sommersaison geht zu Ende und da ist wieder etwas Zeit um Neues aus Schlesien zu berichten. Eine
Saison, die bei uns wieder sehr gut verlaufen ist, mit vielen
Busbetreuungen und Gästen im Ferienhaus, die nun vermehrt keine
Heimaturlauber der Erlebnisgeneration mehr sind, sondern Urlaubsgäste
von überall. Ja, zum ersten Mal hatten wir Gäste aus Japan und da sie
nur Englisch sprachen, musste ich mein Schulenglisch aus der hintersten
Hirnwindung wieder hervorholen. Ab dem 2. Vodka ging es dann schon
besser. Ja liebe Freude, der Tourismus boomt. Aber schon befällt
mich ein wenig Traurigkeit, wenn ich sehe wie die schlesische Sache, um
das Thema einmal so zu bewerten, langsam dem Ende entgegen geht. Ja,
wir wissen, dass uns die Erlebnisgeneration wegen des Alters bald als
Zeitzeugen nicht mehr zur Verfügung stehen wird und immer weiter in
Schlesien präsent sein kann, um die deutsche Vergangenheit hier zu
dokumentieren. Das aus deutscher politischer und medienpolitischer
Sicht die größte Gruppe Deutscher im Ausland so vernachlässigt wird und
nicht einmal vom Treffen vieler Tausend Deutscher in Polen berichtet
wird, macht uns hier lebende schon stutzig. Natürlich hat die
Deutsche Treuhand und andere nicht zu realisierende Unternehmungen der
ewig Gestrigen nicht nur in Polen, sondern auch in Deutschland für
Unverständnis gesorgt, was wohl nun darin gipfelt, auch in den Medien
schlesische Belange einfach tot zu schweigen, bzw. durch keine weitere
Berichterstattung zu ignorieren. Gut, das es das Internet gibt, wo auch so unbedeutende Menschen wie ich „ Neues aus Schlesien“ berichten können. Schön,
dass es trotz des Dilemas noch einige Zeitungen wie Schlesien Heute
gibt, die auf mehreren Seiten vom Treffen der Deutschen Minderheit in
Polen berichtet und mit der Überschrift titelt: „Mein Gott welche Freude“, zum 3. Kulturfestival der Deutschen Minderheit in der Jahrhunderthalle in Breslau.
Auch
wir vom DFK Glatz waren mit einer kleinen Abordnung dabei. Der
Breslauer Dom war viel zu klein, um die vielen Gläubigen zum
Gottesdienst zu beherbergen. Daher mussten viele an der, vom Breslauer
Erzbischof Marian Golebiewski und unserem Großdechanten Franz Jung und
vielen weiteren Geistlichen, in deutsch zelebrierten Messe an den
Lautsprechern außerhalb des Domes teilnehmen. Der Verkehr in der
Innenstadt kam kurzfristig fast zum Erliegen, als die mehr als 100
Busse vom Dom zur Jahrhunderthalle fuhren, die mit 7000 bis 8000
Menschen im Nu mehr als voll war. In den Gängen ringsum gab es viele
Informationsstände deutscher Initiativen in Polen. Auch das
Schlesierhaus aus Deutschland war vertreten. Das polnische, wie das deutsche Innenministerium hatten die Schirmherrschaft wie auch die Kosten der Veranstaltung übernommen. Zu
Beginn sprachen Vertreter der Regierungen, der Konsulate und der
Breslauer Bürgermeister. Ja und der betonte, dass bei der Volleyball
Weltmeisterschaft eine Woche zuvor in der Jahrhunderthalle nicht so
viele Menschen dabei waren. Hervor zu heben ist die Rede des Herrn
Gaida. Er betonte den hervorragenden Beitrag der Schlesier zum
deutschen Kulturerbe und sprach von der Zwangspolonisierung unter den
Kommunisten. Die deutsche Identität zu pflegen sei ebenso wichtig, wie
auch die schwierige Aufgabe zu meistern sei, in der Heimat zu bleiben
und als bewusste „Heimatverbliebene Deutsche“ einen Beitrag zur
Völkerverständigung zu leisten. Ein solcher Brückenbau könne aber
nur von einer selbstbewussten Minderheit erbracht werden und es sei an
der Zeit verständliche alte Ängste zu überwinden.
Es gab tosenden Applaus. Der
polnische Innenminister wies auch auf den vorbildlichen Rahmen des
polnischen Minderheitengesetzes hin, wodurch die deutsche Minderheit in
Polen ihre eigene Identität wieder entfalten kann. Dobieslaw
Rzemieniewski sprach auch über die anfänglichen Ängste des polnischen
Staates, über die Haltung in Deutschland und das man die deutsche
Minderheit in den 90-ger Jahren als eine Art Bedrohung empfand. Man
hatte deshalb Bedenken, den Deutschen hier zusätzliche Rechte zu geben
und deshalb habe auch die Prozedur des Minderheitengesetzes so lange
gedauert. Es wurde auch das fehlende Wissen der deutschen Jugend über
Polen und die deutsche Minderheit hier beklagt.
Ab ca. 13 Uhr
begann dann ein vielfältiges Kultur- und Musikprogramm, auch mit Chören
und Musikgruppen der DFK Gruppen aus Ober - und Niederschlesien. Durch
die Ausstellungen und Informationsstände wurden umfangreich die
Aktivitäten der Deutschen in Polen dokumentiert. Wir werden sehen, ob
dem Wunsch entsprochen werden kann, ein solches Fest jedes Jahr in der
Jahrhunderthalle zu organisieren.
Schade, das hier kein Bild platziert werden kann.
Bericht
Horst Ulbrich
hulbrich@op.pl | | |
| 118 | | 
Name: | Jens Heise
(jens.heise@genealogie-im-netz.de)
| | Datum: | Mo 05 Okt 2009 14:49:09 CEST | | Betreff: | FN FALTA aus Grenzeck | | | Hallo zusammen,
ich suche zur folgenden Person weitere Informationen:
FALTA, Agnes * ca. 1840 im Raum Grenzeck + unbekannt oo GEISLER, Johann ca. 1860
anscheinend gibt es eienen Zusammenhang mit dem Gasthof Hubertus: Falta's Gasthof in Grenzeck.
Mit den besten Grüssen,
Jens Heise | | |
| 117 | | 
Name: | M.Koßmann
(kossimon@freenet.de)
| | Datum: | So 13 Sep 2009 16:24:11 CEST | | Betreff: | Suche | | | Hallo,meine
Großeltern kommen aus Schlesien,meine Oma war eine geborene
Sindermann(Gertrud geb.21.7.1903 in Eule-Ludwigsdorf) mein Opa Anton
Spitzer geb. in Hausdorf am 2.1.1903.Wer kennt eventuell Bekannte oder
gar Verwandte??Würde mich riesig freuen.Herzlichen Dank. | | |
| 116 | | 
Name: | Colleen Mosley
(colleenmosley@yahoo.com)
| | Datum: | Mi 26 Aug 2009 08:35:52 CEST | | Betreff: | My Grandfather was born in Gabersdorf | | | Gregor
Wunsch was born 1/1/1875 Father August, mother Caroline nee Kynast. We
are researching our family tree and would appreciate any help | | |
| 115 | | 
Name: | Birgit Koch
(bjbich@aol.com)
| | Datum: | So 23 Aug 2009 12:57:52 CEST | | Betreff: | Ahnenforschung | | | Hallo zusammen! Wer kann mir bei der Suche nach den Eltern meiner Uroma helfen?
Sie hieß "Marie Anna Emilie Schmidt", wurde am 05.08.1888 in Glatz geboren, und ist am 13.07.1948 in Dresden verstorben. Komme da bisher nicht weiter, vielleicht kann mir auch jemand einen Tipp geben, wo ich da weitersuchen kann.
Danke im voraus.
MfG B. Koch | | |
| 114 | | 
Name: | Stefan Bernitzky
(stefan.bernitzky@kraenzlin.de)
| | Datum: | Mo 10 Aug 2009 22:19:44 CEST | | Betreff: | Suche nach Vorfahren der Familie Bernitzky | | | Hallo liebe Grafschaftler,
ich
bin auf der Suche nach den Wurzeln meiner Familie. Bei Flucht und
Vertreibung sind leider alle alten Unterlagen verloren gegangen. Daher
hoffe ich, daß hier irgendjemand weiterhelfen kann. Konkret enden meine Informationen bei meinem Großvater, Friedrich (Fritz) Bernitzky, geboren 1898 in Schlegel Krs. Glatz. Von
Beruf war er Kirchenmaler und Vergolder, zeitweise in Neisse tätig,
nach dem Krieg in Berlin ansässig, wo er 1965 verstarb. Er war
verheiratet mit Anna Bernitzky, geb. Drescher. Evtl. gibt es ja auch in Kirchenchroniken Angaben zu Maler- und Restaurierungsarbeiten an denen er beteiligt war. Ich bin für jeden Hinweis sehr dankbar.
Vielen Dank für die Mithilfe.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Bernitzky | | |
| 113 | | 
Name: | Matthias Katzer
(matthias.katzer@t-online.de)
| | Datum: | So 02 Aug 2009 17:53:21 CEST | | Betreff: | Vorfahren von Joseph Katzer gesucht Plomnitz | | | Joseph
Katzer war mit Johanna Wolf verheiratet und lebte in Plomnitz als
Stellmacher und Freigärtner. Kinder: Johanna (1818), Joseph (1819),
Franz (1822), Augustinus (1825), Carolina (1830) und Berta (1832) alle
geboren in Plomnitz (Kieslingswalde). Wer weiß etwas über weitere
Vorfahrengenerationen??????? | | |
| 112 | | 
Name: | TASSLER/SCHNEIDER
(tassler@web.de)
| | Datum: | So 19 Jul 2009 02:26:18 CEST | | Betreff: | KONTAKTSUCHE FAMILIE SCHNEIDER GLATZ | | | suche für meine mutter "elisabeth schneider" kontakt zu ehemaligen der grafschaft glatz ehemals schlachthof
Danke Dieter Tassler | | | | | |
| 111 | | 
Name: | Edno | | Datum: | Mi 15 Jul 2009 18:10:39 CEST | | Betreff: | Grafschafter Bote verschweigt diese hervorragende Website | | | Liebe Leser! Es
ist nicht zu glauben: Seit fast 10 Jahren verschweigt die Heimatzeitung
"Grafschafter Bote" ihren Lesern die Existenz dieser umfangreichen und
hervorragenden Internetdarstellung der Grafschaft Glatz unter
"www.grafschaft-glatz.de". Der Herausgeber glaubt doch wohl nicht
ernsthaft an eine Konkurrenz für seine Heimatzeitung?!? Dies kann eine
Website nicht sein und ist es auch nicht!!! Ganz im Gegenteil: Eine
solche Vielfalt an grundlegenden Informationen in dieser Website gehört
nicht in eine Heimatzeitung. Beide Medien könnten sich gut ergänzen und
gegenseitig Werbung für sich machen. Ich verstehe aber, dass im
Gegenzug in dieser Internetdarstellung kaum etwas vom Boten zu lesen
ist. Zu alledem wurde obendrein noch vom Grafschafter Boten eine
ähnliche Domain "www.grafschaftglatz.de" angemeldet, die nur einen
Abklatsch (Kopie) der Website des Boten unter "www.grafschafterbote.de"
enthält. Beide Website stellen fast nur das Angebot des Boten dar und
informieren kaum über die Grafschaft Glatz. Warum dann diese zweite
Adresse??? Liebe Leute, wenn Ihr schon an dem einen Ziel, Spuren
hinterlassen gegen das Vergessen, und so ... arbeitet, warum dann
gegeneinander? Lieber Bote schreibe doch etwas über
"www.grafschaft-glatz.de", dann steht da bestimmt bald auch mehr
Werbung für Euch. Liebe Leser, was meint Ihr? Euer Landsmann Edno. | | | | | |
| 110 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Di 14 Jul 2009 14:03:00 CEST | | Betreff: | Widerspruch | | | Liebe Freunde, seit
Jahren versuche ich die Provokationen der ewig Gestrigen aus
Deutschland und Polen, wenigstens mit Leserbriefen zurecht zu weisen. Hier meine Reaktion auf die neuesten Ungereimtheiten eines Herrn Kaminski in der Ziemia Klodzka. Meine folgende Reaktion wird in der nächsten Ausgabe in deutsch und polnisch erscheinen.
Widerspruch zu dem Artikel von Herrn Broslaw Kaminski aus Z. K. Nr. 181 Seite 5. Vorausschicken
möchte ich, dass ich seit vielen Jahren in der Heimat meiner deutschen
Eltern in Schlesien wohne, durch Heirat polnische Verwandte habe und
das Kriegsleid beider Völker mir gut bekannt ist. Die
Gastfreundschaft der Polen ist bekannt, ich habe viele polnische
Freunde und werde als vollwertiges Mitglied der hiesigen Gesellschaft
akzeptiert. Durch meine vielen Kontakte zu der jüngeren polnischen
Bevölkerung kann ich behaupten: Die Völkerverständigung ist viel weiter
als es so mancher der ewig Gestrigen wahrhaben möchte. Ausschlaggebend
für den Artikel des Herrn Kaminski war doch der berechtigte Protest aus
Deutschland wegen eines Satzes des Herrn Kardinal Gulbinowicz: „1945 / 46 kehrten die Deutschen in ihr Vaterland zurück“ Tatsache ist: Die
Deutschen wurden aus ihrer Heimat vertrieben, am Beispiel meiner
Familie. 11.Januar 1946 kam ein Kommando russischer Soldaten in das
Dorf Eckersdorf / Bozkow bei Glatz / Kodzko . In der Nacht wurde mit
Knüppeln an die Tür geschlagen und mit dem deutschen Wort „Raus“
mussten alle ihre Häuser verlassen und bei unter minus 10 Grad zu Fuß
nach Glatz zum Bahnhof gehen um dort verladen zu werden. Das geschah
deshalb, damit keiner die Möglichkeit haben sollte etwas zu packen.
Alles sollte dableiben. Auf dem Weg sind viele gestorben, weil auch
Frauen und Kinder im Nachthemd dabei waren, die aus dem Bett gerissen
ihr Haus verlassen mussten. Zum Beweis leben noch viele Augenzeugen,
denn auch die schon einquartierten Polen waren schockiert von dem
Vorgehen der Soldaten. Aber vielen Polen aus Lemberg und der Ukraine ist es ähnlich ergangen: Meine,
durch Heirat polnische Tante aus Swiecko wollte bis zu ihrem Tod wieder
in ihre Heimat zurück. Sie wurde aus der Ukraine vertrieben, zunächst
nach Sibirien verschleppt, wo sie als 18 jährige im Wald arbeiten
musste. Danach wurde sie in Niederschlesien angesiedelt. Auch alles
gegen ihren Willen. Unter Stalin zählte der Mensch nur nach seiner
Verwertbarkeit! Die deutschen Schlesier sind zu Heimattouristen
geworden und so manche Träne wird bei den Besuchen im Glatzer Land noch
vergossen, wenn die alten Erinnerungen bei ihnen wieder wach werden.
Aber keiner will wieder zurück und die Ansprüche einiger
Unverbesserlicher sollte man ignorieren, denn sie zählen zu einer
aussterbenden Rasse. Bei den ehemaligen Bewohnern steht der Verlust der
Heimat im Vordergrund und da ich nun in dem schönen Glatzer Land leben
darf, das nun auch meine Heimat ist, kann ich das verstehen. Müssen sich die Vertriebenen nun auch noch durch den Artikel des Herrn Kaminski beleidigen lassen, der da schreibt:
„ Wo ist das Vaterland der Deutschen? Im Algemeinen assoziiren wir
damit – Berlin“ um dann auf eine slavische Ansiedlung ehemals im
heutigen Berliner Raum hinzuweisen, dann auf die Polen, die aus den
Slaven hervorgingen. Also Berlin Heimatland der Polen? Was soll das bedeuten? Oder was wollen Sie damit überhaupt bezwecken? Sie
schreiben weiter solche geschichtliche Ungereimtheiten, das man als
Leser dieser Zeilen eigentlich nur Provokation herauslesen kann. Auf
den Artikel wurde ich überhaupt erst von meinen polnischen Freunden
aufmerksam gemacht , die darüber auch nur den Kopf schütteln konnten
und das Thema mit den wieder gewonnenden Gebieten war doch historisch
auch schon abgehandelt und geklärt. Sie schreiben: Aus unserem
polnischen historischen Wissen und Empfinden heraus hat Kardinal
Gulbinowicz die Wahrheit gesagt. Das mag Ihre persönliche Überzeugung
sein, das heutige historische Wissen der Polen ist mit Sicherheit ein
anderes. Ein Kontakt zu Herrn Prof. Ruchniewicz in Polen ist da
vielleicht hilfreich. Ich kann Ihnen nach Absprache ein Treffen
deutscher und polnischer Historiker anbieten, die Presse beider Länder
dazu bitten, um dann die breite Öffentlichkeit noch einmal umfassend zu
informieren, damit endlich die Ungereimtheiten ein Ende haben. Schon
seit Jahren treffen sich zum deutsch, polnischen Austausch und
Aufarbeitung strittiger Themen, Vertreter beider Länder beim
Pastoralrat in Günne Deutschland. Das neueste Beispiel korrekter
Information der Vergangenheitsbewältigung ist zur Zeit an der Mauer des
Franziskanerklosters Glatz / Klodzko zu sehen. Die Vertreibung aus
Glatz / Klodzko im Februar 1946 war dann schon humaner, wie auf den
Bildern zu sehen ist, denn die Deutschen durften auf Handwagen zunächst
persönliche Dinge mitnehmen, die ihnen allerdings auf dem weiteren Weg
zum größten Teil wieder abgenommen wurden. Hergestellt wurde die
Tafelwand von einer Schule aus Glatz / Klodzko und der
Bildungsgesellschaft. Die Nachkriegsgeneration geht eben unbefangen mit
der Vertreibungsproblematik um. Es ist auf beiden Seiten viel Leid
entstanden, aber ich bin überzeugt, nicht die Polen und die Deutschen
als Volk sind Schuld daran. Sie sind auf beiden Seiten den
Machthabern unterworfen gewesen, denn wer hätte unter Hitler oder
Stalin sich zu offenem Protest gewagt, wenige die es getan haben
bezahlten mit ihrem Leben. Die Gewalttätigen konnten sich unter den
Machthabern dann austoben wie sie gerade wollten. Diese Information
dürfen wir in voller Wahrheit unseren Kindern nicht vorenthalten, damit
die Radikalen aller Länder keine Chance zur Machtentfaltung mehr
bekommen. Ich bin glücklich in der Heimat meiner Eltern unter Polen
zu leben, hier auch meine Meinung äußern zu dürfen und keiner
politischen Zensur zu unterliegen. Einige meiner Veröffentlichungen kann man im Internet nachlesen: www.grafschaft-glatz.de und dort unter Forum Einträge.
Wer möchte, kann mich wie immer per mail erreichen. Horst Ulbrich | | | | | |
| 109 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Di 14 Jul 2009 13:21:06 CEST | | Betreff: | Pater Gerhard Hirschfelder | | | Liebe Freunde,
da
sich die Seeligsprechung von Kaplan Gerhard Hirschfelder so lange
hinzieht, habe ich einfach unserem Papst geschrieben und tatsächlich
aus dem Vatikan Antwort halten. Nachfolgend Beides.
Eure Heiligkeit Papst Benedikt der XVI. Swiecko, den 2009-02-03
Lange
habe ich überlegt überhaupt zu schreiben, denn ich kann mir kaum
vorstellen, dass der Brief eines Katholiken aus dem Kirchenvolk bis zu
Ihnen vordringt.
Trotzdem will ich die Hoffnung nicht aufgeben,
wie in der gleichen Hoffnung tausende Gebete zur Seligsprechung des von
Nazis gequälten und in Dachau verstorbenen Paters Hirschfelder
gesprochen wurden.
Er hat in Schlesien von der Kanzel gegen das
Regime unter Hitler und zum Schutz der katholischen Jugend gepredigt,
dies in vollem Bewusstsein was ihn erwarte. Geduldig hat er die
Konsequenzen bis hin zu seinem Märtyrertod in Dachau ertragen. In
Grenzeck ist um sein Grab ein Lapidarium entstanden und ganzjährig
kommen Busse und PKW aus Deutschland, um an seinem Grab für seine
Seligsprechung zu beten. Die Erlebnisgeneration der deutschen
Vertriebenen reduziert sich von Jahr zu Jahr und es ist der Wunsch
aller die Seligsprechung noch zu erleben. Auch die ansässigen Polen
erwarten dies flehentlich. Wenn es mir erlaubt ist, möchte ich noch
erwähnen, dass es vielleicht gerade jetzt die richtige Zeit ist, einen
in Dachau umgekommenen Pater, der in voller Absicht sein Leben für Gott
und die Menschen hingegeben hat, mit der Seligsprechung zu ehren und
den schlesischen Katholiken einen Fürsprecher bei unserem Herrn zu
geben.
Es grüßt Sie, ein in die Heimat seiner Eltern zurückgekehrter deutscher Katholik und wir sagen hier,
Vergelt`s Gott
Horst Ulbrich
Staatssekretariat Erste Sektion Aus dem Vatikan, am 27.April 2009
Das
Staatssekretariat des heiligen Stuhls bestätigt Ihnen den Eingang Ihres
Schreibens vom 3. Februar dieses Jahres, mit dem Sie den heiligen Vater
um eine baldige Seligsprechung des Dieners Gottes Gerhard Hirscfelder
bitten. In hohem Auftrag danke ich Ihnen für Ihre freundlichen
Zeilen. Ihre Ausführungen wurden aufmerksam zur Kenntnis genommen. Sie
sind herzlich eingeladen, den gut voranschreitenden
Seeligsprechungsprozess auf dem nötigen Weg durch die verschriedenen
Prüfungsinstanzen weiterhin durch Ihr Gebet zu unterstützen.
Papst enedikt XVI erbittet Ihnen von Herzen Gottes beständigen Schutz und seinen reichen Segen.
Mit besten Wünschen und freundlichen Grüßen
Msgr. Gabriel Caccia
Assessor | | |
| 108 | | 
Name: | L. Karger
(le.karger@unitybox.de)
| | Datum: | Di 14 Jul 2009 11:12:36 CEST | | Betreff: | Ahnensuche | | | Wer kann Auskunft geben über die Familien Karger und Herden ehemals wohnhaft in Tuntschendorf Kreis Neurode | | |
| 107 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Do 02 Jul 2009 17:16:46 CEST | | Betreff: | Hochwasser in Glatz | | | Noch einmal davongekommen!
Ja,
so kann man die Situation in Glatz am Samstag den 27.06. beschreiben.
Seit Wochen und für Schlesien untypisch, regnet es mit Gewitterstürmen. Freitag
kam zu den übervollen Flüssen ein weiteres Unwetter mit Regenmengen bis
100 Liter pro Quadratmeter, was Bäche und Flüsse nicht mehr fassen
konnten und es damit zu Überflutungen kam. Durch die aufgeweichte
Erde wurden viele, in Flussnähe stehende Bäume entwurzelt und allein ca
30 sind in die Neiße bei Klodzko / Glatz gefallen. Dort entstand am
Wehr eine große Barriere. Die Unterstadt stand wieder bis zu einem
Meter unter Wasser und da weitere Gewitter gemeldet waren, wurde die
Feuerwehr aus der ganzen Region, bis aus Wrozlaw / Breslau zur
Unterstützung herbeigerufen und man kann nur von Glück sagen, dass
dieses Unwetter nicht gekommen ist. Trotzdem sind die Schäden groß.
Viele Straßen sind noch nicht wieder befahrbar, da sie mit
Schlammlawinen zugeschüttet sind, oder der gesamte Asphalt
weggeschwemmt wurde. In der Gegend um Jaszkowa Dolna / Niederhansdorf
sind von 17 Brücken nur noch 3 befahrbar. Wiesen und Äcker sind
überflutet und die Ernte vernichtet. Bei einem Bauern wurde der Stall
in kurzer Zeit bis zu 2 Metern überflutet und die Kälber dort sind
ertrunken. Noch in der Nacht wurde das Kieswerk aufgemacht und per
LKW Sand in die Stadt gefahren. Viele Helfer befüllten dort Sandsäcke
und bauten Flutbarrieren. Die Kirchen waren geöffnet und viele ältere
Menschen haben gebetet, dass sich die Situation von 1997 nicht
wiederholt, als es viele Tote gab und die Menschen ihr gesamtes Hab und
Gut verloren. Trotzdem werden die Schäden auch dieses Mal im Kreis
Klodzko / Glatz amtlicherseits auf 20 bis 30 Millionen Zloty geschätzt
und es wird noch lange dauern, bis alle Straßen wieder befahrbar sind.
370 gezählte Objekte standen unter Wasser und seit Tagen werden Keller
ausgepumpt. Die Schäden der von mir betreuten DFK Mitglieder hält
sich in Grenzen. Allerdings habe ich noch nicht alle erreichen können,
da viele kein Telefon haben. In diesem Zusammenhang erlaube ich mir,
noch einmal auf bekanntes Spendenkonto für bedürftige deutsche Rentner
in Schlesien hinzuweisen.
Bericht Horst Ulbrich, Tel. 0048 7487 4361 | | |
| 106 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Mi 01 Jul 2009 17:30:35 CEST | | Betreff: | Straße der Denkmäler in Niederschwedeldorf | | | Ein Lebenswerk ist vollendet !
Am
6. Juni wurde in Niederschwedeldorf die Straße der Denkmäler
eingeweiht. Helmut Göbel hat seit vielen Jahren insgesamt 36 Denkmäler
und Bildstöcke renoviert, teilweise unter erschwerten Umständen. So
wurde das Kriegerdenkmal mit dem Erzengel Michael aus der
Kohlenhandlung befreit und mit einem tonnenschweren Kran auf einen
neuen Platz neben der Kirche gestellt. Oder der Nepomuk, der zu nah an
der Straße stand und gleich zwei Mal durch Unfall im Wasser lag. Auch
der wurde an sicherem Platz mit neuem Betonsockel versehen, bevor seine
Gesamtrenovierung begann. Ja, so ließe sich die Reihe weiter
fortsetzen, denn jeder Bildstock und jedes Denkmal hatte sein eigenes
Projekt der Wiederherstellung. Mit der Aufstellung einer großen
Informationstafel am Denkmalsplatz des polnischen Papstes beginnt die
Straße der Denkmäler. Am Einweihungstag begann dort, begleitet von der
Feuerwehrkapelle und vielen Hundert Teilnehmern die Besichtigung und
Begehung durch das Dorf. Zur Eröffnung wurde das Band vom Vorstand des
Dorfes, dem Landrat und dem Initiator Helmut Göbel durchschnitten. An
jedem Denkmal gab es für die Zuschauer eine kurze Erklärung über
Lautsprecher und auf dem Balkon der Kirche spielte ein achtjähriger
Junge zur Freude aller Teilnehmer auf seiner Violine. Die Deutschen aus
Niederschwedeldorf nahmen mit ihrer Fahne am Umzug teil. Nach der
Schlusskundgebung am Kriegerdenkmal ging es zum Festplatz. Die Gäste
wurden mit Kanonenschüssen von Kanonieren in alten Uniformen begrüßt.
In den Ansprachen wurde der große Einsatz für die Heimat von Helmut
Göbel von allen Ehrengästen aus Politik und Kirche gewürdigt. Es wurden
ihm Präsente und eine Ehrentafel überreicht. Die Medien wie
Presse, Fernsehanstalt Breslau und Radio Glatz werden weiterhin für die
Verbreitung der Nachricht dieses einmaligen Projektes sorgen. Der von
ihm gegründete Verein zur Erhaltung der Kulturgüter, „ Verein Erzengel
Michael“ wird weiterhin für die Erhaltung des Geschaffenen sorgen. Der Tag ging auf dem Sportplatz mit Musik, Tanz und hervorragender Bewirtung zu Ende.
Ehrengäste und Schirmherren der Veranstaltung waren: * Jerzy Pokoj Vorsitzender des Parlamentes Wojewotschaft Niederschlesien * Tadeusz Drab Vizmarschall Niederschlesien * Stanislaw Longawa Vize- Vorsitzender des Parlamentes Nieserschlesien * Krzysztof Baldi Landrat von Glatz * Ryszard Niebieszczanski Vorsitzender der Gemeinde Glatz
Bericht Horst Ulbrich
Bilder: siehe Rubrik "Aktuelle Nachrichten" http://www.grafschaft-glatz.de/archiv/akt-0907.htm | | |
| 105 | | 
Name: | Claudia Walter
(cloedix@hotmail.de)
| | Datum: | So 28 Jun 2009 15:11:09 CEST | | Betreff: | Anschriftssuche | | | Hallo Zusammen,
suche die Anschrift der Kirche St. Katharina (Kosciol SW. Barbary) aus Kunzendorf (Drogoslaw) , auch Filialkirche genannt. Wer kann mir helfen?
Vielen Dank im vorraus. | | | | | |
| 104 | | 
Name: | Dieter Seemann
(dsn0815@AOL.com)
| | Datum: | So 21 Jun 2009 14:12:39 CEST | | Betreff: | Der Glatzer Löwe | | | Der Glatzer Löwe ( in Modern Art ). Zu finden unter %3E http://www.slawuspolonus.art.pl/tworzenie/klodzkus/herbus.htm %3C | | |
| 103 | | 
Name: | Lydia Behnke
(grossfamily@web.de)
| | Datum: | Fr 19 Jun 2009 12:51:10 CEST | | Betreff: | Suche und Frage | | | Hallo Leute,
kann mir einer sagen wann dieses Jahr genau das Schlesiertreffen in Castrop-Rauxel statt findet? Gibt es eine Art Programmheft oder kann man den geplanten Ablauf online nachlesen?
Dann suche ich noch für meine Mutter und meine Tante folgende Personen.
Fred
(Bubi)Wagner geb. in Neurode und heute vorraussichtlich wohnhaft in Bad
Salzdetfurth OT Breinum. Zumindestens hatte er früher dort mit gewohnt
im Haus seiner Eltern, Else geb. Pohl und Alfred Wagner, die aber
leider schon verstorben sind.
Dann suche ich noch Manfred Ulbricht, geb. in Neurode, der wahrscheinlich in Seelze wohnen soll. Wer kennt diese Leute bzw. hat Kontakt?
Meine
Mutter, Dorothea Liczba, geb. Schöps, sowie meine Tante Lieselotte
Bilinski, geb. Schöps, beide geb. in Neurode, würden sich wahnsinnig
freuen.
Bitte meldet euch!
GLG Lydia Behnke | | |
| 102 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Di 16 Jun 2009 16:52:30 CEST | | Betreff: | Musikreise | | | Am
16.06.2009 gab es ein Konzert des Schulorchesters der
Paul-Winter-Realschule aus Neuburg an der Donau in der Kirche des
Franziskanerklosters in Glatz. Auch die Abendmesse begleiteten sie
musikalisch. 1536 machte der Fürst Ottheinrich von der Pfalz eine
Reise nach Krakau zum König von Polen. Auf dessen Spuren reist die
Musikgruppe und machte, wie damals der Fürst, auch in Glatz Station.
Dem Bürgermeister wurde das älteste Bild der Stadt Glatz als Kopie
überreicht, das als Federzeichnung auf der Reise vom damals
mitreisenden Hofmaler angefertigt wurde. Es ist eines der über 50
Exemplare der durchgeführten Reise von Neuburg an der Donau, über Prag,
Glatz, Neisse bis Krakau. Der Rückweg des Fürsten ging dann über
Breslau, Berlin, Wittenberg, Leipzig Hof zurück nach Neuburg. Es ist
die erste in Bildern festgehaltene Reise eines Fürsten überhaupt und
ist daher bis in Detail zu belegen. Der Anlass war wohl eklatanter
Geldmangel des Fürsten und er erhoffte sich Hilfe von der polnischen
Verwandtschaft. Immerhin war seine Großmutter die Tochter des
polnischen Königs Kasimir IV und ihre damalige Mitgift war nie
ausgezahlt worden. Der Fürst besaß einen diesbezüglichen Schuldschein.
Man reiste damals mit großem Gefolge. Koch, Leibarzt und Dienerschaft,
sowie einige Honorationen aus Neuburg waren mit auf der Reise. Auch ein
Goldschmied und Juwelenhändler ist mit aufgelistet. Belegt ist eine
Reisezeit von drei Monaten für die Gesamtstrecke, was eine gut
durchgeführte Logistik erforderte, auch wenn die Städte, sowie Grafen
und Fürstenhäuser zur Gastfreundschaft verpflichtet waren. Wenn alle,
von der Musikgruppe angefahrenen Städte zustimmen, soll in Brüssel ein
Antrag auf den europäischen Reiseweg gestellt werden. Die Musiker
sind aus Glatz am nächsten Morgen nach Neisse abgefahren um in den
nächsten Tagen in Krakau und Oppeln zu sein. Sie werden überall für
ihre Heimatstadt und den Reiseweg Reklame machen und die Menschen mit
ihrer Musik erfreuen. Die Glatzer wünschten zum Abschied gute Weiterreise und Erfolg bei der Umsetzung des Reisezieles. Bericht Horst Ulbrich | | |
| 101 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Di 16 Jun 2009 13:02:51 CEST | | Betreff: | Neues au Schlesien | | | Am
Sonntag 14.06.2009 präsentierte sich vor vollem Haus im Theater Neurode
die Sing und Tanzgruppe Nova Ruda. In traditionellen Trachten wurden
dem staunenden Publikum schlesische Tänze und Lieder vorgeführt.
Musikalisch begleitet wurden sie von einem Orchester in gleichen
Trachten. In verschiedenen Gruppen, die kleinsten Sänger und Tänzer
waren sieben Jahre alt, wurde eine mitreißende Show geboten. Schön zu
sehen, das in Schlesien auch die Jugend noch für traditionelle Tänze
und Gesänge zu begeistern sind und das mit so großer Beteiligung. Auch
die Turniertänzer zeigten ihr Können, traten aber auch in gemischter
Gruppe mit den ganz Kleinen auf, immer in wechselnden Kostümen. Mit
schon artistischer Einlage zeigten dann die jungen Männer auch Tänze
aus Oberschlesien. Am Schluß wurde Chorleitung und Choriografin der
Tänze auf die Bühne gebeten. Ein Vertreter der Stadt bedankte sich bei
Beiden mit Blumen für ihr Engagement. Eine gelungene Vorstellung, die
nach zwei Stunden mit großem Beifall zu Ende ging. | | |
| 100 | | 
Name: | Stefanie und Klaus Barth Detern
(klaus.barth@ewetel.net)
| | Datum: | Mo 15 Jun 2009 19:56:45 CEST | | Betreff: | Zum Beitrag 96: Loretto Kapelle | | | Dieser Beitrag steht bereits unter "Zeige Antworten auf diesen Eintrag (1)" im Forum. (Bitte nur dort und nicht doppelt eintragen! Der Hrsg.) | | |
| 99 | | 
Name: | Detlef Galle
(d-galle@versanet.de)
| | Datum: | So 14 Jun 2009 22:23:01 CEST | | Betreff: | Rezept vom Pfefferkuchen-Kuchen | | | Meine
Tante Maria Müller, geb. Galle aus Altwilmsdorf, besser bekannt als
Galle-Mariechen, hat in meiner Kindheit zu jeder Weihnachtszeit einen
Pfefferkuchen-Kuchen gebacken. Er wurde in einer Springform gebacken,
quer durchgeschnitten und mit Marmelade gefüllt, abschließend mit
Schokolade überzogen. Da meine Tante leider schon seit 1999 verstorben
ist, und ich in der gesamten Verwandtschaft nach diesem Rezept erfragt
habe, und es niemand besitzt, stelle ich an dieser Stelle folgende
Frage: Wer besitzt evtl. noch ein Rezept vom "Pfefferkuchen-Kuchen"?
Ich kann mich nur erinnern, dass wie allen Pfefferkuchen-Rezepten
Hirschhornsalz und Pottasche hereinkam. Wer kann mir Auskunft geben? Einen schönen Gruß aus Sundern von einem Nachkömmling aus Altwilmsdorf dem Galle-Schneider aus der Duhne. | | | | | |
| 98 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Sa 13 Jun 2009 10:23:28 CEST | | Betreff: | Info | | | Ach liebe Leser dieser Seite.
Leider
gibt es hier viel zu wenig Neues aus Schlesien. Ch. Drescher hat ja
schon auf das Einkaufzentrum in Glatz hingewiesen. Das ist nun zum Teil
schon eröffnet und wird gut angenommen. Es sollen dort später 82
Geschäfte unter einem Dach entstehen. Großer Baumarkt, sowie Kaufhaus
und ca 25 kleinere Geschäfte sind nun eröffnet. Auch ein Kino wie auch
die Imbissketten, die man kennt werden noch bauen. Ja.....es geht
aufwärts in Schlesien und das mit riesen Schritten.
Leider habe
ich in der Saison wenig Zeit zum Schreiben. Allein in der letzten Woche
waren bei uns täglich Autobusse zu Besuch, wie auch Kaffeegäste und die
Reiter, die von morgens an bei uns sind. Gäste im Ferienhaus
u.s.w. Aber es gibt doch auch noch andere Deutsche in der Grafschaft,
die mal etwas Neues schreiben könnten. Erstaunlich wie viele junge
Deutsche sich nun für die Ahnenforschung interessieren. Aber da fehlt
es auch noch an fachlicher Betreuung. Ich sehe auf die Anfragen hier zu
wenig Antworten. Im Herbst, also nach der Saison kann ich vielleicht
einigen weiterhelfen. Aber wer in die Grafschaft kommt, kann auch
selbst in den Kirchenbüchern nachschauen. Für Außenstehende ist das
immer viel Arbeit. Andreas Richter in Waldenburg ist da eine gute
Adresse, der hat viele Daten archiviert.
So, das wars. Wir haben heute auch noch unser Reitturier und das Wetter spielt nicht mit.
Horst | | | | | |
| 97 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Sa 13 Jun 2009 10:09:10 CEST | | Betreff: | Schulwettbewerb | | | Kurzmitteilung: Im Mai diesen Jahres fand in Bad Altheide eine überregionale Prüfung in Deutsch und Englisch aller beteiligten Schulen statt. Aus
jeder Schule traten jeweils die Schulbesten zu diesem Wettbewerb an und
es war erstaunlich, wie perfekt viele Bewerber waren. In Deutsch war
nach der schriftlichen Prüfung eine umfangreiche mündliche Befragung
erforderlich, weil einige den gleichen Wissensstand hatten und in ihrer
Aussprache auch weitgehend perfekt waren. Der erste Platz wurde dann an
ein polnisches Mädchen vergeben, die keine deutschen Verwandten hat,
also von daher keine Unterstützung möglich war und sie sich ihre
perfekte Aussprache selbst erarbeitet hatte. Ich war überrascht welchen Kenntnisstand in den Fremssprachen die Probanten vorweisen konnten. Man hatte mich eingeladen, den Vorsitz der Prüfungskomission zu übernehmen und ich hatte dem Wunsch gern entsprochen. Horst Ulbrich | | |
| 96 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Sa 13 Jun 2009 10:07:07 CEST | | Betreff: | Lorettokapelle | | | Schon
im letzten Jahr hat die Eckersdorfer Heimatgemeinschaft auf dem Platz
der ehemaligen Lorettokapelle, oberhalb des Dorfes einen Gedenkstein
für den 1945 dort erschlagenen Küser und Einsiedler Heinrich Bender
errichtet. Da die Kapelle nach dem Krieg verwüstet und 1972 daher
dann ganz abgerissen wurde, sollte nun für die Nachwelt eine
Hinweistafel aufgestellt werden. Am 09.06.2009 wurde dann im
Beisein der angereisten ehemaligen deutschen Bewohner, vieler heutigen
Eckersdorfer und einer Schulklasse aus dem Eckersdorfer Gymnasium, eine
Gedenk - und Hinweistafel in Deutsch und Polnisch aufgestellt. Der
deutsche Diakon Ewald Pohl und der polnische Gemeindepfarrer Kanonikus
Pisarski haben dann die Weihung des Orte der ehemaligen Kapelle
übernommen. Ich denke es ist überaus wichtig für Menschen beider
Nationen die Vergangenheit auch in der nächsten Generation wach zu
halten. Es geht zu viel an alten Erinnerungsstücken verloren, wenn wir
nicht jetzt für den Fortbestand sorgen. Die Familien Barth und Ulbrich
haben Tafel und Podest gestiftet und aufgestellt. Mit Gedenkstein und
Hinweistafel ist dieses nun ein Ort der Erinnerug und der stillen
Einkehr, der auch wegen der hervorragenden Aussicht auf Heuscheuer,
Schloss Eckersdorf und die schöne schlesische Bergwelt von vielen
besucht wird. Horst Ulbrich | | | | | |
| 95 | | 
Name: | Tina
(Reni36@gmx.net)
| | Datum: | So 31 Mai 2009 21:20:53 CEST | | Betreff: | Suche Witt und Kimmel (beide Glatz) für meine Bekannte | | | Suche für eine Bekannte nach Familienanghörigen Witt und auch nach dem Lehrer Kimmel (beide Glatz)
Vielen Dank
Tina | | |
| 94 | | 
Name: | Dietrich Klein
(klein.kuentrop@online.de)
| | Datum: | Mo 25 Mai 2009 23:40:07 CEST | | Betreff: | Familie und Verwandte des Alfred Schnabel * ca. 1890 Wünschelburg + 1955 Köln | | | Wer weiß etwas über die Eltern bzw. Verwandte von Alfred SCHNABEL * um 1890/93 in Wünschelburg, seit
ca. 1920 verheiratet mit Walburga DITTRICH *1893 Gut Seitendorf/Kr.
Frankenstein + 1971 Lövenich. Er lebte mit seiner Familie, die aus zwei
Töchtern Christine und Renate auf Gut Seitendorf. Bis zum
Kriegsausbruch war er Arzt in Frankenstein, im Krieg Soldat und lebte
mit seiner Familie nach der Vertreibung in Köln, wo er auch bis zu
seinem Tod 1955 eine Arztpraxis betrieb. Gegen Kriegsende war seine
Familie von Seitendorf, das sich in Frontnähe befand, bei Verwandten in
Wünschelburg untergekommen, wo am 30.05.1945 auch seine Enkelin geboren
wurde. Wer kann Hinweise geben ?
Danke im voraus ! Dietrich Klein | | |
| 93 | | 
Name: | Küster, Achim
(mihcaretseuk@web.de)
| | Datum: | Mo 13 Apr 2009 11:20:50 CEST | | Betreff: | Suche Informationen | | | Ich
suche Informationen zu Herrn Pfarrer Rudolf Firlej, Pfarrer in
Oberlangenau, geb. 14.11.1903 und gestorben am 25.10.1978 in
Ludwigsfelde im Land Brandenburg (dort ebenfalls Gemeindepfarrer) vielen Dank A. Küster | | |
| 92 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Mo 06 Apr 2009 09:54:28 CEST | | Betreff: | Palmsonntag in Eckersdorf | | | Palmsonntag in Eckersdorf Schlesien. Nun
ist zu erwähnen, daß unser Dominik seit einiger Zeit Messdiener in der
Kapelle in Schwenz seinen Dienst tut, wo das Weihen der Palmstreuchlein
mit der normalen Kirchenvolkbeweihungskugel vorgenommen wurde und sich
das Benetzen in Grenzen hielt. Ganz anders im Jahr zuvor in Eckersdorf. Dazu
muss erwähnt werden, daß unser Pfarrer Pisarski dort immer noch ein
Eimerchen mit einem Reisbesen zum Weihen des Kirchenvolkes bevorzugt.
Das ist bekannt und man zieht am Morgen also nicht den Wildledermantel
an, nein lieber gleich die Regenjacke. In dem Dorf ist es auch eine Art
Sport möglichst große, bis zu 2,5 Meter hohe Palmstöcke mit allerlei
schönen Blumen verziert zu erstellen um sie in der Kirche zu
präsentieren. Schon beim Hereintragen werden da zwei junge Männer
benötigt um sicher durch die Kirchentür zu gelangen, ohne die aufwendig
gestaltete Spitze zu beschädigen. Beim Weihen der Palmstreuchlein,
schreitet unser Pfarrer durch die Kirche, neben sich einen Messdiener
mit dem gefüllten Eimerchen und er weiht reichlich bei Bekannten,
Freunden und vielleicht auch Bösewichten. Also mir ist das
Weihwasser im Kragen herunter am Rücken gelaufen, aber zwei Bekannte
wurde besonders bedacht und mit dem Reisbesen, wohl benetzt, auf dem
Kopf gestreichelt. Das war schon so ein Vorgeschmack für
Ostermontag, der in Polen traditionell Schwingus Dingus heißt. An dem
Tag ist es besser nicht in Häusernähe zu laufen, denn mit Eimern und
Kannen wird alles begossen was draußen herumläuft. Auch meine
Schwiegermutter hatte mit einer Wasserpistole bewaffnet, uns schon
morgens im Bett nass gemacht. In diesem Jahr werde ich mich ähnlich
bewaffnen müssen. Aber zurück in die Eckersdorfer Kirche. Am
Ende der Messe werden dann die besten 5 prämiert und dazu rief mich der
Pfarrer nach vorn zum Altar, wie auch alle
Palmwedelherstellungsbrigaden mit ihren Erzeugnissen um die schönsten
mit einer Tafel Schokolade zu beglücken. Ja und da steht neben mir
ein kleines Mädchen, ihr kleines Streuchlein war ihr in der Mitte
zerbrochen und wurde mit beiden Händchen gehalten um doch noch das
beste Aussehen zu präsentieren, mit einem traurigen Blick zum
Herzerweichen und ich sage ...das ist für mich der Schönste! Nach
dem Hinweis des Pfarrers, doch auch die großen und ach so prächtigen
Gebinde zu berücksichtigen, bin ich seinem Vorschlag gefolgt, wohl zur
Enttäuschung einiger. Sonntag darauf habe ich dann Schokolade für
alle Teilnehmer besorgt und unseren Pfarrer gebeten mich von so
schwierigen Aufgaben in Zukunft zu verschonen. Schwenz, den 03.04.2009 Horst Ulbrich | | |
| 91 | | 
Name: | Stefan
(fanwin@wp.pl)
| | Datum: | Fr 20 Mär 2009 19:09:56 CET | | Betreff: | Schlegel - Alte Schmiede | | | Wo befand sich in Schlegel die Alte Schmiede? http://nasza-klasa.pl/profile/4059984/gallery/380 | | |
| 90 | | 
Name: | Hans de Montgazon-BÜTTNER
(hdemont25@gmail.com)
| | Datum: | Do 19 Mär 2009 22:10:33 CET | | Betreff: | Suche Grosseltern und Onkels. | | | Liebe Glatzer. Meine Grosseltern sind zwar nicht aus Latz sondern aus Schömberg/Landeshut. Ich Hoffe das jemand etwas über meine Verwandten weiss. Das sind die Informationen die ich habe. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ich suche meine Grosseltern, die Eltern meines Vaters,Theodor Karl de Montgazon.
Er
war als Theodor Karl BÜTTNER in Schömberg bei Landeshut in Schlesien am
2.November 1885 geboren und ist am 29.März in Berlin im
Urbankrankenhaus gestorben.
Seine Geburtsurkunde und Adoption Urkunde habe ich. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Grosseltern:
Boleslav BÜTTNER ,geb. ??? Wo ??? Gestorben ??? War Königlicher Postverwalter in Schömberg. Seine Frau: Olga MATTHÄUS , geb. ??? Wo ??? Gestorben ??? ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Brüder von Theodor Karl BÜTTNER :
Sie sind wie vom Erdboden Verschwunden. Keine Geburtsurkunden oder Todesurkunden.
Boleslaw Theodor Hermann BÜTTNER geb. Jan.28.1883 in Schömberg bei Landeshut in Schlesien.
Hans Otto Emil BÜTTNER , geb.März 13.1884 in Schömberg bei Landeshut in Schlesien.
Hans war mit Thekla Bernhard(t) verheiratet. ??? Er ist von einem Wilddieb erschossen worden. (So sagt man )
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Th.Karl Büttner wurde von der Witwe des Eugen Hugo Eduard von Kamptz, Marie Josephine Kornelie Marguerite de Montgazon , in Schömberg adoptiert .
Hans de Montgazon 4421 Tessier Pierrefonds,QC H9H2X6 Kanada
Telefon: 1-514-626 4293 Email: hdemont25@gmail.com
Hans de Montgazon - Büttner | | |
| 89 | | 
Name: | Gabriele Franike
(gabriele.franke1@freenet.de)
| | Datum: | Mo 16 Mär 2009 17:27:22 CET | | Betreff: | Schlesisches Gedicht | | | Kann
mir jemand helfen mit einem bestimmten Gedicht, in dem es heißt: "...
kommt nur schell, kommt nur schnell auf das scheene Karussell? Das
wäre Super! Soll ein Hochzeitsbeitrag sein für die Enkelin einer
gebürtigen Schlesierin, die das Gedicht nur nach Auszugsweise in
Erinnerung hat. | | | | | |
| 88 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Sa 14 Mär 2009 10:39:27 CET | | Betreff: | Neues aus Schlesien | | | Neues aus Schlesien: Heute Wirtschaft
Deutsche Botschaft meldet: Am
07.03. 2009 ist ein neues Gesetz in Polen in Kraft getreten um
Firmengründungen noch weiter zu erleichtern. Viele Kontrollen des
Staates fallen weg. Der Vorteil der Sonderwirtschaftszonen wie
Niederschlesien wird bis 2020 beibehalten. RWE, ein führender Energiekonzern wird mit 1,5 Milliarden Euro ein neues Kohlekraftwerk in Schlesien bauen. Honda
Europa hat, wegen der zur Zeit günstigen Währung, im Februar bei Posen
ein großes Grundstück für den Bau eines Logistikzentrums erworben. Von
hier wird später der Ersatzteiltransfer für Polen und die baltischen
Staaten realisiert. Währungspolitisch sieht Polen den Start zur WKM
II für Mitte 2009 vor. Das bedeutet, der Sloty darf ab diesem Termin
nur noch um max 15 % des dann festgelegten Wechselkurses schwanken.
Einführung des Euro dann im Jahr 2012. Nach dem Verfall der Währung
bis auf 1 Euro zu 5,06 Sloty, stabilisiert sich die Währung wie zu
erwarten. Zur Zeit bei ca 4,5 Sloty als Kontrast zu dem Stand vor ca 6
Monaten von ca 1 Euro zu 3,o4 Sloty. Das ist für Investoren immer noch
ein Gewinn von 50 % wenn heute Grundstücke oder Häuser gekauft werden. Auslöser
der Finanzkrise war trotz stabiler Wirtschaft der Kapitalabzug der
ausländischen Banken, die damit im Euroraum ihren Mutterkonzern zu
stabilisieren suchten. Also liebe Schlesier, wer noch schnell an
der Währung verdienen und hier investieren will soll sich beeilen, denn
bald ist es wieder so teuer wie vor Monaten. Auch wir haben uns schnell ein Grundstück am entstehenden Badesee in Mölten gesichert. Wer dazu Fragen hat, bitte bei mir melden.
Horst Ulbrich | | | | | |
| 87 | | 
Name: | Johannes Scholz
(kontakt@pyrenäen-botanik.de)
| | Datum: | Fr 13 Mär 2009 09:15:48 CET | | Betreff: | Verteibung/Flüchting/Umsiedler? | | | ....übrigens
hatte mein freund aus habelsch. das jahrbuch vom glatzer boten und sah
den aufruf für eine stiftung zur erhaltung des kulturgutes schlesiens,
weil die geborene generation aus schlesien ausstirbt keine schlechte
idee. wer soll das finanzieren.- lieber horst, ist ja immer ein
langes thema, aber ob sich die funktionäre in den verbänden der
ehemaligen schlesier usw. einig sind, was flüchtlinge oder vertriebene
sind? die weltmächte haben das damals beschlossen, die sogenannte
Umsiedlung, sag ich mal vorsichtig: rechtskräftig, also per
anordnung eine ethnische Säuberung, eine von den siegermächten
aufgezwungene kollektivschuld, vollstreckt.alles leute die damals unter
21 jahre waren, waren für solche taten überhaupt noch nicht straffähig.
vökerrechtilch ist das nicht ganz sauber gelaufen. leider wird in der
richtung wenig oder gar nicht darüber gesprochen. als die ostfront nach
westen sich vorkämpfte, begannen die deutschen behörden rechts der oder
die zivilbevölkerung in sicherheit zu bringen und erlebten den 8.5.45
(wie wir aus Klein Raake, Kreis Trebnitz) in sudentenland (schöntal,
kreis mies) Darüber muss es dokomente geben, wie das organisiert war.
mich würde mal sehr interessieren, wie man das im deutschen reich den
leuten damals verkauft hat? von flucht bestimmt nicht, das wäre ja
für die öffentlichkeit gleich einer kapitulation zu verstehen gewesen
und nach dem 8.5. , als die umsiedlung der siegermächte beschlossen
wurde u.a. auch für die provinz schlesien, müsste ja in den dokomenten
die VERTREIBUNG schriftlich zu finden sein, oder? Wenn in den
dokomenten tatsächlich von vertreibung die rede sein sollte, was
ich bezweifle, dann sollte man intensiver mit den damaligen
siegermächten, heute ja alles dicke freunde, die wahren dokumente
offenlegen, so grausam wie alles war, aber der nachwelt die richte
geschichte hinterlassen. lieber horst, ich meine, ob man das immer
alles so einfach hinnehmen und pauschal glauben sollte? ich meine, die
eigene meinung,erlebnisse und erfahrung zur geschichte muss
diskutierbar bleiben.. Ich bin kein piusbruder oder wie die heissen,
man sollte nicht so einfach an der geschichte vorbeireden, dann hilft
ein museum in berlin auch nicht. Übrigens das museum für die
heimatlosen der deutschen und der polen sollte man z. b. in frankfurt/o
oder in görlitz machen, dann können beide seiten ihren kleinkrieg über
den standort begraben und die geschichte gemeinsam begleiten. die
millionen heimatlosen polen wären bestimmt dankbar. | | | | | |
| 86 | | 
Name: | Kay Baganz
(Kay068@t-online.de)
| | Datum: | Do 12 Mär 2009 21:39:29 CET | | Betreff: | Suche nach Infomationen zu meiner Oma Sperlich aus Pischkowitz | | | Hallo, ich suche nach Informationen zu den Eltern meiner Oma, Maria Magdalena Sperlich geb. am 20.Maerz 1913 in Pischkowitz(Gut). Ihr Vater war Paul Sperlich und er war Oberpfenniger, ihre Mutter war Valeria Sperlich geb. Witschzak.
Hat vielleicht jemand Informationen über meine Oma ihre Schwester oder ihre Eltern.
Vielen Dank Kay Baganz | | |
| 85 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Do 12 Mär 2009 16:20:26 CET | | Betreff: | Neues aus der Grafschaft Glatz | | | Das größte Kaufhaus zwischen Breslau und Kudowa ist in Glatz eröffnet. Unter
dem Namen Festung, auch optisch ein wenig der Festung nachempfunden,
hat gestern schon mal der große Baumarkt eröffnet. Das große Kaufhaus,
10 mal größer als das bisher Größte in Glatz, eröffnet noch vor Ostern.
Das ganze Gelände umfasst mehrere Hektar. Auch 82 kleinere Geschäfte
werden unter einem Dach firmieren.
Eine Seilbahn wird 2010 als Verbindung der beiden Festungen in Glatz über die Neiße enstehen. Ganz ohne Stützpfeiler um den Blick auf die schöne Landschaft nicht zu beeinflussen.
13
knallgelbe neue Schienenbusse sind angeschaft worden und auch der
Verkehr nach Waldenburg wurde damit bestückt. Unsere Pferde mussten
sich erst an die farbenfrohe Bahn gewöhnen und haben zunächst die
Flucht ergriffen, da unsere Weiden bis an die Bahnlienie reichen.
Neue
Bahnverbindung zwischen Dresden, Görlitz und Breslau eröffnet. Das wird
weiterhin den Tourismus beflügeln. Sollte auch Glatz einbezogen werden,
können wir hier ein reichhaltiges Besuchsprogramm anbieten.
Ja und was fast wie ein Schildbürgerstreich anmutet::::: Breslau verklagt Warschau bei der EU weil man dort 32 Mill PLN zur Renovierung der Jahrhunderthalle vorenthalten wollte. Der
Demokratie sei Dank, das dieses in der heutigen Zeit möglich ist, wo
die Breslauer zu kommunistischen Zeiten glücklich sein mussten, das
ihre, von oberster Anordnung weggenommenen Kunstschätze dann in der
Hauptstadt gezeigt wurden.
Auch die deutschen Oberschlesier in
Chronstau konnten sich behaupten. Die zweisprachigen Schilder,
zwischenzeitlich von irgendeinem Möchtegernpolitiker aus alter Zeit
abgebaut, mussten per Gesetz wieder aufgestellt werden. Es gibt eben auf beiden Seiten noch ein paar alte Betonköpfe, aber die Zeit wird es richten.
Grüße aus Glatz Horst Ulbrich | | |
| 84 | | 
Name: | Herausgeber Christian Drescher
(info@grafschaft-glatz.de)
| | Datum: | Mo 09 Mär 2009 14:27:52 CET | | Betreff: | Für Antworten im Forum keinen neuen Beitrag einrichten | | | Liebe Schreiber im Forum, aus
Gründen der Übersichtlichkeit des Forums bitte ich dringend darum, für
Antworten zu einem Thema unbedingt KEINEN NEUEN BEITRAG einzurichten!
Bitte verwendet stattdessen nur den Link "Antworten auf diesen Eintrag"
am Ende von jedem Eintrag. Einige Antworten habe ich daher manuell verschoben. Ich bitte um Verständnis. Vielen Dank! | | |
| 83 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | So 08 Mär 2009 19:32:56 CET | | Betreff: | Danke für die Spenden / Schlesienhilfe. | | | Liebe Freunde dieser Seite,
ganz
herzlichen Dank für die Spenden, die den armen in der Heimat
gebliebenen Deutschen helfen wird, ihre wichtigen Medikamente kaufen zu
können. Wie ich in Artikel Nr. 78 weiter unten geschrieben habe, wenn
Du arm bist musst Du früher sterben. Das trifft für deutsche Rentner
mit ca 130,-€ Rente zu, die, trotz Ausreisemöglichkeit der Heimat treu
geblieben sind, sich jetzt aber Medikamente und teilweise die
Winterkohle nicht leisten könen. Dafür habe ich gesammelt und danke all denen, die die Not hier erkannt haben und helfen wollen.
Grüße aus Schlesien
Horst Ulbrich | | |
| 82 | | 
Name: | Peter Dittmann
(thach.sinh@yahoo.de)
| | Datum: | Mi 04 Mär 2009 23:12:08 CET | | Betreff: | Vertreibungen | | | Tja Frau Steinbach, jetzt sind Sie nu schon zum zweiten Mal vertrieben worden, nur diesmal hätten Sie es verhindern können... Was brauchen wir die Polen, oder sonstwen, um unsere Vertreibung und deren Opfer zu betrauern!? Und wissen Sie, was das ärgerlichste an der ganzen Sache ist? Hinter vorgehaltener Hand lachen sich die Polen schief und krumm über "uns" blöde Deutsche, Auch dieser vorauseilende Gehorsam mit der Anerknnung der O/N Grenze - was hat uns das genützt??? Warum wurde Polens EU-Beitritt nicht genutzt, um erst mal richtig klar Schiff zu machen? Zum
Beispiel hätte man doch die Oder als natürlichen Grenz- Kompromiss
vorschlagen können? Die Deutschen, die zurück wollen, gehen in die alte
Heimat zurück, und die Polen, die dableiben wollen, bleiben da (und
lernen Deutsch)... Wieso läßt sich Deutschland (als souveräner??? Staat) von Polen derartig reinregieren? Was haben wir davon? So... das mußte ich mal loswerden... | | | | | |
| 81 | | 
Name: | Horst Ulbrich
(hulbrich@op.pl)
| | Datum: | Mo 02 Mär 2009 15:07:57 CET | | Betreff: | Denkmal | | | Ach ja, haben denn die Herrschaften aus der Politik nichts besseres zu tun?
Da
setzt ein verdienter polnischer Politiker sein Amt aus Spiel um in
Deutschland Stimmung gegen die Vorsitzende des BDV zu machen. Da kann man mal sehen, wie viel Angst bei den polnischen Politikern noch vor berechtigten Forderungen der Vertriebenen besteht. Aber passt das noch in die heutige Zeit? Es
weiß doch jeder, das von den alten Schlesiern keiner zurück will und
die Überalterung löst das ganze Problem in den nächsten Jahren. Meine
Bekannten in Polen finden den Streit lächerlich und sagen mir, bei
ähnlichem Problem in Polen würde das Mahnmal gebaut und Schluss. Welche
Diskussionen. Die Aussöhnung bei den Völkern ist weiter
fortgeschritten, als es so mancher Politiker wahrhaben möchte. Zu
bemerken ist aber auch, das aus der rechten Ecke der
Vertriebenenverbände kaum etwas ausgelassen wurde, die Polen als das
Vertreibervolk hin zu stellen. Nicht das Volk der Polen haben die
Deutschen vertrieben und viele der hier angesiedelten sind, wie bekannt
selbst aus Ukraine, Lemberg u.s.w. vertrieben worden. Aber auch nicht
die Deutschen haben die Juden gemordet und ganze Völker vertrieben oder
besetzt. Leider ist es Hitler gelungen die Radikalen um sich zu
scharen, die sich endlich einmal austoben konnten. Selbst das deutsche
Volk hat in Angst vor dem eigenen Regime gelebt und im Kommunismus
hinter dem eisernen Vorhang ist es ähnlich gewesen. Das sollte
eigentlich verbinden und da man auf beiden Seiten der nicht mehr
bestehenden Grenzen, nun seine Meinung äußern darf, so wäre doch in
diesem Streitfall ein möglicher Kompromiss: Frau Steinbach
verzichtet auf den Sitz im Stiftungsrat, es gibt bestimmt viele gleich
kompetente Bewerber. Die Polen verzichten auf weitere Polemik, damit
die nächste Generation nicht über die Problematik der Alten lacht.
Das
schrieb ein Mann aus dem Volk, der in die Heimat seiner Eltern in
Schlesien ohne Ansprüche zurückgekehrt ist und mit vielen
Freundschaften unter Polen lebt.
Horst Ulbrich
Bitte schaut auf: www.grafschaft-glatz.de im Forum - Neues aus der Grafschaft www.klodzkaroza.bloog.pl - Reiterhof Ulbrich Prospekt bei „Pensionat“ www.um.pieszyce.pl - Camera Hohe Eule www.worldcam.pl - Camera Bielawa | | |
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