|
Kurze Geschichte des Glatzer Gebirgs-Vereins
Der Glatzer Gebirgsverein
Am 21. September 1880 erschien im „Gebirgsboten“
ein Artikel des damals bekannten Reiseschriftstellers Julius Peter, in dem nach dem
Vorbild des im selben Jahre entstandenen Riesengebirgsvereins die Gründung eines
Gebirgsvereins für die Grafschaft Glatz angeregt wurde1.
Peter, der sich schon um die Erschließung des Riesen- und Isergebirges verdient
gemacht hatte, wurde 1813 in Gottesberg bei Waldenburg geboren. Seine Jugendjahre
hatte er bei seinem Onkel in Pischkowitz verbracht und das Glatzer Gymnasium besucht2.
1874 verlegte der Pensionär seinen Wohnsitz nach Glatz. Er durchwanderte die
Grafschaft, um den Stoff für ein geplantes Reisehandbuch zusammenzutragen, das
dann 1881 unter dem Titel „Die Grafschaft Glatz und deren Anschlüsse -
Handbuch für Reisende und Einheimische“ erschien3.
Der anfangs genannte Artikel im „Gebirgsboten“ hatte zur Folge, daß
bereits am 11. Oktober auf Einladung des Reinerzer Bürgermeisters Dengler einige
Männer zusammentrafen und die Gründung des „Gebirgsvereins Grafschaft
Glatz“ beschlossen1.
In kurzer Zeit waren 482 Mitglieder für den neuen Verein gewonnen, die sich
auf 15 örtliche Sektionen verteilten1. Am 2. März 1881 fand
dann in der Taberne in Glatz die konstituierende Versammlung statt4. Zum
Vorsitzenden wurde Amtsrichter Grützner gewählt. Die erste Tätigkeit
betraf die Mitwirkung bei der Herstellung des amtlichen Eisenbahn-Kursbuches.
Als Vereinszeichen wurde 1881 vom Zentralvorstand der Trollius europaeus, die Glatzer
Rose, gewählt.
Am Ende des ersten Vereinsjahres betrug die Mitgliederzahl bereits 827.
1924 erreichte sie mit über 10.000 ihren Höhepunkt. 1938 hatte der Verein
61 Ortsgruppen, davon 22 außerhalb der Grafschaft. In Berlin bestanden zwei,
in Nieder- und Oberschlesien je sieben Sektionen.
Der Vereinszweck ist in den Statuten von 1888 genau beschrieben5:
„Der Glatzer Gebirgs-Verein verfolgt den Zweck, das Interesse für die
Gebirge der Grafschaft Glatz und deren nächste Umgebung möglichst weit zu
verbreiten, ihren Besuch zu erleichtern und angenehm zu machen, dadurch den Fremdenverkehr
und durch diesen wieder den Wohlstand der Grafschaft zu heben, auch die wissenschaftliche
Kenntnis derselben zu erweitern.
Die Mittel zur Erreichung dieses Zwecks sind: Herausgabe von Zeitungsberichten über
die Grafschaft Glatz; Verbreitung von bildlichen Darstellungen schöner Punkte;
Herausgabe von Reisebüchern und Karten; Anlegung neuer und Verbesserung vorhandener
Gebirgswege; Aufstellung von Wegweisern; Errichtung von Schutzhütten und Ruheplätzen;
Pflege vorhandener und Eröffnung neuer Aussichtspunkte; Anschaffung von Orientierungstafeln
und Fernrohren; Organisation des Führerwesens; Erwirkung von Taxen [Festpreisen]
für Droschken, Führer, Bäder und dgl. mehr und Veröffentlichung
derselben; Erwirkung billiger Eisenbahnfahrpreise und günstiger Verbindungen;
Veranstaltung von Extrazügen und gemeinschaftlichen Ausflügen; Hebung des
Gasthauswesens; Empfehlung guter Gasthöfe, Restaurationen und Logishäuser;
Aufmunterung zur Einrichtung guter und behaglicher Wohnungen und Sommerfrischen an
geeigneten Orten; Anregung zur Bildung von Auskunftsstellen; Sammlungen von Naturprodukten
und Seltenheiten aller Art; Hebung der Fischzucht und des Obstbaues; Erforschung der
Fauna und Flora der Grafschaft; Anlegung einer Bibliothek und eines Museums der
Grafschaft Glatz.“
Ein bedeutender Teil dieser Zielvorgaben war der Aufbau einer Infrastruktur für
den aufkommenden Tourismus, der mit dem revolutionären neuen Verkehrsmittel,
der Eisenbahn, einsetzte und einen wirtschaftlichen Aufschwung versprach. Nur durch
planmäßige Vervollkommnung und Verbesserung von Verkehrsverbindungen,
Beherbergung, Beköstigung, Landschaftspflege, Wanderwegen und durch massive
Werbung konnte man in den Wettbewerb mit anderen emporstrebenden Gebirgsregionen
eintreten.
Die Aufnahme dieser GGV-Aktivitäten durch die Bevölkerung war durchaus
nicht einhellig positiv; mancher fühlte sich in seiner Ruhe und auch Nachlässigkeit
gestört, wurden doch auch Mißstände angeprangert; Fremden wurde nicht
selten mit Mißtrauen begegnet. Aber auch manche Sommerfrischler und Wanderer
mußten ermahnt werden, denn Mißbräuche der Naturnutzung, z. B. durch
Fortwerfen von Müll, waren auch damals nicht unbekannt6. Schon 1917
heißt es in einem Aufruf unter dem Titel „Wanderflegel und Rüpel
beiderlei Geschlechts“: „Es mehren sich die Klagen, daß ... Banden,
tingeltangelmäßig aufgeputzt, Wege und Stege draußen durch lautes,
wüstes Treiben, Gejohle und Absingen zotiger Lieder verpesten, und daß
sie die Rückfahrt im Eisenbahnwagen durch unflätiges Betragen erst recht
zur Pein machen“ usw. usw..
Die Herausgabe einer eigenen Vereinszeitschrift scheiterte zunächst am Geldmangel.
Deshalb wurde den Mitgliedern der Bezug der „Vierteljahrsschrift für
Geschichte und Heimatskunde der Grafschaft Glatz“ nahegelegt, die seit 1881
erschien. Der GGV begnügte sich vorerst bis 1904 mit seinen Jahresberichten,
die freilich in zunehmendem Maße auch wissenschaftliche Beiträge brachten.
Erst 1906 wurde die Vereinszeitschrift „Die Grafschaft Glatz“ mit einer
Startauflage von 5.000 Exemplaren ins Leben gerufen. In den Jahren 1906 bis 1920
enthielt sie eine Beilage mit dem Titel „Blätter für Geschichte
und Heimatkunde der Grafschaft Glatz“8. Die „Grafschaft
Glatz“ erschien letztmalig im 38. Jahrgang mit Nr. 2 am 15. März 1943.
Ab 1937 war sie allerdings, wie alle Zeitschriften deutscher Gebirgsvereine, zwangsweise
unter Staatsregie gekommen: verlegt wurde sie nun durch den „Gauverlag NS-Schlesien“.
Dementsprechend erscheint in zunehmendem Maße NS-Propaganda. Mit Genugtuung
stellt man fest, daß die Zeitschrift des „Vereins für Glatzer Heimatkunde“,
die „Glatzer Heimatblätter“, nicht diesem Zwang ausgesetzt war.

Titelblatt der ersten Ausgabe der Vereinszeitschrift „Die Grafschaft Glatz“, 1906
Außer seiner Vereinszeitschrift hat der GGV zahlreiche andere
Druckwerke publiziert: eine Karte der Grafschaft im Maßstab 1:100.000 erschien
1888, ihre 2. Auflage 1899. Zum 25jährigen Jubiläum des GGV erschien 1906
bei R. Mittelbach in Leipzig die „Neueste Specialkarte der Grafschaft Glatz“
in drei Blättern, Maßstab 1:75.000. Eine spätere, ebenfalls dreiblättrige
Karte „Die Grafschaft Glatz“ im gleichen Maßstab veröffentlichte
derselbe Verlag später wieder „unter Mitwirkung des Hauptvorstandes des
GGV“. Seit 1890 gab der Hauptvorstand jährlich den „Kleinen Führer
mit Sommerfrischen-Verzeichnis für die Grafschaft Glatz“ heraus. Nicht
vergessen sei das Liederbuch des GGV, das 1926 erschien9.
1899 hatte der GGV sein erstes großes Bauprojekt verwirklicht: der Kaiser-Wilhelm-Turm
auf dem Schneeberg wurde feierlich eröffnet10. Im Jahre 1928 folgte
die Hindenburgbaude in Grunwald11, die einen imposanten Grundriß
zeigt12. 1933 konnte die Brandbaude eröffnet werden13.
Alle drei Bauwerke wurden auch vom GGV bewirtschaftet.
Eine wichtige Rolle spielte die Kulturarbeit. Zum 25jährigen Jubiläum des
Vereins wurde am 7. Juli 1906 das Glatzer Heimatmuseum im Glatzer Rathaus eröffnet14.
Der wachsende Umfang führte zu wechselnden Standorten: dem Rathaus folgte 1917
ein Raum in der früheren ev. Schule in der Frankensteiner Straße15,
der freilich nur als Lagerraum diente, 1920 das Refektorium des ehemaligen Minoritenklosters16,
1933 die Räume unter dem Donjon der Festung17 und 1936 das ehemalige
Palais des Grafen Wallis in der Böhmischen Straße 3018,19.
Die Glatzer Heimatbücherei wurde 1922, das Glatzer Heimatarchiv 1923 gegründet16.
Ein wichtiges Arbeitsgebiet des GGV war die Wegearbeit, d.h. das Projektieren, Anlegen,
Markieren und Pflegen von Wanderwegen. 1934 waren rund 1.100 km Wanderwege in der
Grafschaft fertiggestellt und 10.000 Wegezeichen aus Aluminium angeschafft20.
Reichen Niederschlag in der Vereinszeitschrift finden die Wintersportaktivitäten
des GGV: Wintertreffen, Skikurse und Wettkämpfe, die viele Sportler aus Schlesien
und dem ganzen Reich in die Grafschaft führten.
In der Jugendarbeit des GGV war besonders die größte Sektion, Breslau, mit
ihrer Jugendgruppe - diese zählte 1936 300 Mitglieder - sehr rührig. Wanderfahrten,
Sportveranstaltungen, Betriebsbesichtigungen, Radtouren, Fuchsjagden, selbstverständlich
Rodeln und Skilaufen standen auf dem Programm. Der GGV hat auch das Jugendwandern
und das Jugendherbergswesen zielbewußt unterstützt21. Schon
1908 bestanden in der Grafschaft neun vom GGV gegründete und unterhaltene sogenannte
Studenten- und Schülerherbergen22.
Bei der Abwehr der tschechischen Forderungen nach Eingliederung der Grafschaft Glatz
in die neuentstandene Tschechoslowakei nach dem Ersten Weltkrieg spielten führende
Mitglieder des GGV eine wichtige Rolle23.
Nicht zuletzt hatte sich der GGV dem Naturschutz verschrieben.
Erwähnt soll auch werden, daß der GGV das Verkehrsamt der Grafschaft Glatz
errichtet hat mit dem Ziel, in Zusammenarbeit mit Behörden und Verbänden
„durch geeignete Werbung den Fremdenverkehr in verstärktem Maße
nach der Grafschaft zu lenken“24.
Die letzte Jahreshauptversammlung des alten GGV fand im Januar 1944 in Glatz statt.
Kriegsende und Vertreibung besiegelten auch das Schicksaal des traditionsreichen
Glatzer Gebirgsvereins.
Jedoch konnte die Ortsgruppe Berlin schon 1949 einen Neubeginn wagen19.
Schließlich trafen sich 1951 in Braunschweig 10 GGVer und gründeten den
„Glatzer Gebirgsverein Braunschweig e.V.“, der heute mit mehr als 1.000
Mitgliedern wächst, blüht und gedeiht.
[2001: Er feiert heuer zwei Gründungsjubiläen: das l20jährige des
ursprünglichen und das 50jährige des neuen GGV. Dazu möchte ich dem
Vorsitzenden Hans-Joachim Taube, der heute unter uns weilt, die herzlichen Glück
wünsche der FGG aussprechen.]
Dr. Dieter Pohl (Köln)
Vortrag anläßlich der Jahrestagung
der FGG (Forschungsgruppe Grafschaft Glatz) am 28. April 2001
in Lüdenscheid
Literatur:
(GG = Die Grafschaft Glatz. Zeitschrift des Glatzer Gebirgs-Vereins)
- F. Burczek Zur Geschichte des Glatzer Gebirgsvereins. GG 1.1906 S.56-68
- O. Viktor [d. i. Franz Albert] Männer der Heimat: Julius Peter. GG 12.1917 5.37-39
- Julis Peter Die Grafschaft Glatz und deren Anschlüsse. Handbuch für Reisende und Einheimische. Habelschwerdt: 1881
- GGV-Jahresbericht 1880/81
- Statuten des Glatzer Gebirgsvereins von 1888
- Bruno Neugebauer 10 Gebote für gewisse Sommerfrischler. GG 1924 S.39-40
- anonym Wanderflegel. GG 1917 S.36
- Willy Scheuer Werdegang der Vereinszeitschrift „Die Grafschaft Glatz“. GG 20.1925 S.1-2
- Georg Stähler Liederbuch des Glatzer Gebirgsvereins. Glatz 1926
- 19. Jahresbericht des GGV 1899/1900 S.1
- anonym Die Einweihung der Hindenburgbaude. GG 23.1928 S.68-70
- anonym Grundrisse der Hindenburgbaude in Grunwald. GG 23.1928 S.32-34
- W. Kliem Die G.G.V. Brandbaude. GG 28.1933 S.23
- anonym Das Glatzer Museum. GG 1.1906 S.107-112
- Willy Scheuer Geschichte des Glatzer Heimatmuseums. Glatzer Land 1922 Nr.15
- ders. Pflegestätten Alt-Glatzer Heimatkultur. GG 20.1925 S.49-51
- Goebel Zur Verlegung des Glatzer Heimatmuseums. GG 27.1932 S.55-56
- anonym Das Heimatmuseum des GGV in seiner neuen Unterkunft. GG 31.1936 S.36
- Aloys Bernatzky Lexikon der Grafschaft Glatz. 2. Aufl. Leimen 1984
- [Bruno] Neugebauer Deutsches Wandern, deutsche Sprache. GG 29.1934 S.58
- Lindner Deutsche Jugendherbergen. GG 20.1925 S.48-49
- Guido Rotter Die deutschen Studenten- und Schülerherbergen 1884-1908. GG 3.1908 S.65-66
- Albert, Franz Die Glatzer Heimatbestrebungen. Glatzer Heimatschriften Band 7: Die Grafschaft Glatz kein Tschechenland! Glatz: 1921, S.43-45
- anonym Das Fest der Glatzer Heimat. Fünfzig Jahre Glatzer Gebirgsverein. GG 26.1931 S.94-101
aus: „Grofschoaftersch Häämtebärnla“
Jahrbuch der Grafschaft Glatz, 54. Jahrgang 2002, S. 102-105
|
Im „Guda Obend-Kalender“ 1932 erschien der folgende
Bericht über
Das Goldene Jubelfest des GGV
am 30./31. Mai und 1. Juni 1931 in Glatz
Zum Betrachten der Seiten clicken Sie bitte auf die folgenden Vorschaubilder:
|
|

Seite 1
|

Seite 2
|

Seite 3
|
|

Seite 4
|

Seite 5
|

Seite 6
|
|
Der Verfasser ist unbekannt.
Diese Seiten wurden abgedruckt im „Grofschoaftersch Häämtebärnla“
Jahrbuch der Grafschaft Glatz, 54. Jahrgang 2002, S. 106-111.
Sie wurden eingereicht von Werner Taubitz (Habelschwerdt), Balve.
|
Die Ortsgruppen des G.G.V. mit ihren Vorsitzenden (Juni 1931).
| |
|
Des Vorsitzenden |
|
Lfd. Nr. |
Ortsgruppe |
Namen |
Stand |
Wohnort |
|
1. |
Albendorf, Bez. Breslau |
Laube Karl |
Kantor und Lehrer |
Albendorf, Bez. Breslau |
|
2. |
Altheide-Bad, Kr. Glatz |
Tschacher P. |
Staatsförster i. R. |
Altheide-Bad, Kr. Glatz |
|
3. |
Altwaltersdorf, Kr. Habelschw. |
Kollibabe Karl |
Rittergutsbesitzer |
Altwaltersdorf, Kr. Habelschw. |
|
4. |
Bad Reinerz |
Mader Gustav, Dr. |
Tierarzt |
Bad Reinerz |
|
5. |
Berlin |
Grieger Reinhold |
Kaufmann |
Berlin-Friedenau, Bismarckstr. 4 |
|
6. |
Beuthen OS. |
Tauche Robert |
Bergsekretär i. R. |
Beuthen OS., Birchowstraße 241 |
|
7. |
Bobrek-Karf OS. |
Koziollek Hans |
Kalkulator |
Bobrek-Karf OS. Zuckerkandlstr. 3 |
|
8. |
Bolko, Kr. Oppeln OS. |
Hesse Stephanie |
Lehrerin |
Oppeln OS., Krakauer str. 36 III |
|
9. |
Breslau |
Tietz Walter |
Rechtsanw. u. Notar |
Breslau 1, Zwingerstraße 4 II |
|
10. |
Brieg, Bez. Breslau |
Malchartzek Alfred |
Mittelschullehrer |
Brieg, Bez. Breslau, Riedelstr. 17 II |
|
11. |
Cottbus |
Niedenführ Josef |
Bürovorsteher |
Cottbus, Moltkestraße 81 |
|
12. |
Ebersdorf, Kr. Neurode |
Schwarz Paul |
Lehrer |
Ebersdorf, Kr. Neurode |
|
13. |
Ebersdorf-Oberlangenau |
Elsner Herbert |
Fabrikbesitzer |
Ebersdorf, Kr. Habelschw. |
|
14. |
Eisersdorf, Kr. Glatz |
Seifert Richard |
Freigutsbesitzer |
Eisersdorf, Kr. Glatz |
|
15. |
Falkenhain-Nesselgrund |
Olbrich August |
Gutsbesitzer |
Altbatzdorf, Kr. Glatz |
|
16. |
Gabersdorf, Kr. Glatz |
Sebel |
Lehrer |
Gabersdorf, Kr. Glatz |
|
17. |
Glatz |
G o e b e l |
Bürgermeister |
Glatz |
|
18. |
Gleibwitz OS. |
Grosser Paul |
Studienrat |
Gleiwitz OS., Ebertstraße 7 |
|
19. |
Glogau |
Volkmer Konrad |
Kaufmann |
Glogau, Preußische Straße 55 |
|
20. |
Grunwald, Kr. Glatz |
Schmidt Richard |
Lehrer |
Grunwald, Kr. Glatz |
|
21. |
Guttentag OS. |
Wehse |
Obersteuersekretär |
Guttentag OS., Bahnhofstraße |
|
22. |
Habelschw. |
Rauer |
Direktor |
Habelschw. |
|
23. |
Hausdorf, Kr. Neurode |
L o e s s e l Georg |
Rektor |
Hausdorf, Kr. Neurode |
|
24. |
Hindenburg OS. |
Klose Ernst |
Studienrat |
Hindenburg OS. Gartenstraße 3 |
|
25. |
Kamenz i. Schl. |
Vogt |
Apothekenbesitzer |
Kamenz i. Schl. |
|
26. |
Kieslingswalde, Kr. Habelschw. |
Seifert Reinhold |
Gasthofbesitzer |
Kieslingswalde, Kr. Habelschw. |
|
27. |
Königswalde, Kr. Neurode |
Gröger |
Rektor |
Königswalde, Kr. Neurode |
|
28. |
Kressenbachtal |
Fizia Hans |
Fabrikbesitzer |
Voigtsdorf, Kr. Habelschw. |
|
29. |
Kudowa-Lewin |
Schindler, Dr. |
Gemeindevorsteher |
Bad Kudowa |
|
30. |
Kunzendorf, Kr. Habelschw. |
Jwanski Josef |
Hauptlehrer |
Kunzendorf, Kr. Habelschw. |
|
31. |
Landeck i. Schl. |
H a r t m a n n |
Rechtsanw. u. Notar |
Landeck i. Schl. |
|
32. |
Langenau-Verlorenwasser- Lichtenwalde |
Schindler |
Lehrer |
Niederlangenau, Kr. Habelschw. |
|
33. |
Lauterbach, Kr. Habelschw. |
N e u g e b a u e r Bruno |
Lehrer |
Lauterbach, Kr. Habelschw. |
|
34. |
Leobschütz OS. |
Drahtschmidt Paul, Dr. Studienrat |
|
Leobschütz OS. |
|
35. |
Liegnitz |
Proske Gustav |
Konrektor i. R. |
Liegnitz, Schützenstraße 27 |
|
36. |
Ludwigsdorf, Kr. Neurode |
Heimann Max |
Lehrer |
Ludwigsdorf, Kr. Neurode |
|
37. |
Mittelsteine |
Richly |
Lehrer |
Mittelsteine |
|
38. |
Mittelwalde i. Schl. |
Erbmann, Dr. |
Amtsgerichtsrat |
Mittelwalde i. Schl. |
|
39. |
Münsterberg i. Schl. |
Münch Gotthard, Dr. |
Studienrat |
Münsterberg i. Schl. |
|
40. |
Neisse |
Froemsdorff R., Dr. |
Facharzt |
Neisse, Kochstraße 19 |
|
41. |
Neundorf, Kr. Habelschw. |
Geisler Alfred |
Lehrer |
Neundorf, Kr. Habelschw. |
|
42. |
Neurode |
Rübartsch |
Oberschullehrer |
Neurode, Kohlenstraße 20 |
|
43. |
Ober-Erlitztal |
König Franz |
Lehrer |
Kaiserswalde, Kr. Habelschw. |
|
44. |
Oppeln OS. |
Bruner |
Reichsbahnrat |
Oppeln, Sedanstraße 7 |
|
45. |
Ottmachau, Kr. Neisse |
Siegel |
Zollsekretär |
Ottmachau |
|
46. |
Patschkau |
B i l e k Ernst |
Studienrat |
Patschkau |
|
47. |
Ratibor OS. |
H e r r m a n n Alfred |
Landgerichtsrat |
Ratibor OS., Oberwallstraße 131 |
|
48. |
Rengersdorf-Grafenort |
Menzel August |
Rektor |
Rengersdorf, Kr. Glatz |
|
49. |
Rosenthal, Kr. Habelschw. |
Exner Max |
Amtsvorsteher |
Rosenthal, Kr. Habelschw. |
|
50. |
Rückers, Kr. Glatz |
Kepper Bruno |
Hauptlehrer |
Hartau bei Rückers, Kr. Glatz |
|
51. |
Schlegel, Kr. Neurode |
Paetzold |
Postmeister |
Schlegel, Kr. Neurode |
|
52. |
Schreckendorf-Seitenberg |
Lachnitt Hermann |
Lehrer |
Schreckendorf, Kr. Habelschw. |
|
53. |
Schweidnitz |
Hornig Fritz, Dr. |
Zahnarzt |
Schweidnitz, Markt 10 |
|
54. |
Seifersdorf, Kr. Neurode |
Klopsch Paul |
Lehrer |
Seifersdorf, Post Albendorf, Bez. Breslau |
|
55. |
Stettin |
Unger Bruno |
Kaufmann |
Stettin, Beringer Straße 17 |
|
56. |
Stolzenau, Kr. Glatz |
Baierlein Max |
Lehrer |
Stolzenau, Post Wallisfurth, Kr. Glatz |
|
57. |
Thanndorf Neißbach |
Weiner Fritz |
Lehrer |
Altneißbach, Post Thanndorf, Kr. Habelschw. |
|
58. |
Ullersdorf, Kr. Glatz |
Pfeiffer Friedrich |
Kaufmann |
Ullersdorf, Kr. Glatz |
|
59. |
Urnitz, Kr. Habelschw. |
Zobel Max |
Lehrer |
Urnitz, Post Ebersdorf, Kr. Habelschw. |
|
60. |
Volpersdorf, Kr. Neurode |
G a l l a n t Rudolf |
Lehrer |
Volpersdorf, Kr. Neurode |
|
61. |
Wilhelmsthal, Kr. Habelschw. |
Weiß Alfred |
Lehrer |
Wilhelmsthal, Kr. Habelschw. |
|
62. |
Wölfelsdorf, Kr. Habelschw. |
Lorenz Josef |
Lehrer |
Wölfelsdorf, Kr. Habelschw. |
|
63. |
Wölfelsgrund, Grafschaft Glatz |
Ritschler Herb., Dr. |
Arzt |
Urnitzmühle, Post Wölfelsgrund |
|
64. |
Wünschelburg (Heuscheuer) |
S c h o b e r Georg |
Postmeister |
Wünschelburg (Heuscheuer) |
|
65. |
Sondergr. d. Hauptvorstandes Glatz |
Roemer Franz |
Tierarzt |
Glatz, Geschäftsführer |
|
S p e r r d r u c k bedeutet „Mitglied des Hauptvorstandes“ |
Aus: „Die Grafschaft Glatz“ vom 15. Juli 1931
abgedruckt im „Grofschoaftersch Häämtebärnla“
Jahrbuch der Grafschaft Glatz,
54. Jahrgang 2002, S. 112-113.
|