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Die Grafschaft Glatz (Schlesien)

Arbeit und Kontaktanschriften der Einrichtungen, Organisationen
und Vereine für Grafschaft Glatzer Heimatfreunde

 

Kurze Geschichte des Glatzer Gebirgs-Vereins

Der Glatzer Gebirgsverein

Am 21. September 1880 erschien im „Gebirgsboten“ ein Artikel des damals bekannten Reiseschriftstellers Julius Peter, in dem nach dem Vorbild des im selben Jahre entstandenen Riesengebirgsvereins die Gründung eines Gebirgsvereins für die Grafschaft Glatz angeregt wurde1.
Peter, der sich schon um die Erschließung des Riesen- und Isergebirges verdient gemacht hatte, wurde 1813 in Gottesberg bei Waldenburg geboren. Seine Jugendjahre hatte er bei seinem Onkel in Pischkowitz verbracht und das Glatzer Gymnasium besucht2. 1874 verlegte der Pensionär seinen Wohnsitz nach Glatz. Er durchwanderte die Grafschaft, um den Stoff für ein geplantes Reisehandbuch zusammenzutragen, das dann 1881 unter dem Titel „Die Grafschaft Glatz und deren Anschlüsse - Handbuch für Reisende und Einheimische“ erschien3.
Der anfangs genannte Artikel im „Gebirgsboten“ hatte zur Folge, daß bereits am 11. Oktober auf Einladung des Reinerzer Bürgermeisters Dengler einige Männer zusammentrafen und die Gründung des „Gebirgsvereins Grafschaft Glatz“ beschlossen1.
In kurzer Zeit waren 482 Mitglieder für den neuen Verein gewonnen, die sich auf 15 örtliche Sektionen verteilten1. Am 2. März 1881 fand dann in der Taberne in Glatz die konstituierende Versammlung statt4. Zum Vorsitzenden wurde Amtsrichter Grützner gewählt. Die erste Tätigkeit betraf die Mitwirkung bei der Herstellung des amtlichen Eisenbahn-Kursbuches.
Als Vereinszeichen wurde 1881 vom Zentralvorstand der Trollius europaeus, die Glatzer Rose, gewählt.
Am Ende des ersten Vereinsjahres betrug die Mitgliederzahl bereits 827.
1924 erreichte sie mit über 10.000 ihren Höhepunkt. 1938 hatte der Verein 61 Ortsgruppen, davon 22 außerhalb der Grafschaft. In Berlin bestanden zwei, in Nieder- und Oberschlesien je sieben Sektionen.
Der Vereinszweck ist in den Statuten von 1888 genau beschrieben5:
„Der Glatzer Gebirgs-Verein verfolgt den Zweck, das Interesse für die Gebirge der Grafschaft Glatz und deren nächste Umgebung möglichst weit zu verbreiten, ihren Besuch zu erleichtern und angenehm zu machen, dadurch den Fremdenverkehr und durch diesen wieder den Wohlstand der Grafschaft zu heben, auch die wissenschaftliche Kenntnis derselben zu erweitern.
Die Mittel zur Erreichung dieses Zwecks sind: Herausgabe von Zeitungsberichten über die Grafschaft Glatz; Verbreitung von bildlichen Darstellungen schöner Punkte; Herausgabe von Reisebüchern und Karten; Anlegung neuer und Verbesserung vorhandener Gebirgswege; Aufstellung von Wegweisern; Errichtung von Schutzhütten und Ruheplätzen; Pflege vorhandener und Eröffnung neuer Aussichtspunkte; Anschaffung von Orientierungstafeln und Fernrohren; Organisation des Führerwesens; Erwirkung von Taxen [Festpreisen] für Droschken, Führer, Bäder und dgl. mehr und Veröffentlichung derselben; Erwirkung billiger Eisenbahnfahrpreise und günstiger Verbindungen; Veranstaltung von Extrazügen und gemeinschaftlichen Ausflügen; Hebung des Gasthauswesens; Empfehlung guter Gasthöfe, Restaurationen und Logishäuser; Aufmunterung zur Einrichtung guter und behaglicher Wohnungen und Sommerfrischen an geeigneten Orten; Anregung zur Bildung von Auskunftsstellen; Sammlungen von Naturprodukten und Seltenheiten aller Art; Hebung der Fischzucht und des Obstbaues; Erforschung der Fauna und Flora der Grafschaft; Anlegung einer Bibliothek und eines Museums der Grafschaft Glatz.“
Ein bedeutender Teil dieser Zielvorgaben war der Aufbau einer Infrastruktur für den aufkommenden Tourismus, der mit dem revolutionären neuen Verkehrsmittel, der Eisenbahn, einsetzte und einen wirtschaftlichen Aufschwung versprach. Nur durch planmäßige Vervollkommnung und Verbesserung von Verkehrsverbindungen, Beherbergung, Beköstigung, Landschaftspflege, Wanderwegen und durch massive Werbung konnte man in den Wettbewerb mit anderen emporstrebenden Gebirgsregionen eintreten.
Die Aufnahme dieser GGV-Aktivitäten durch die Bevölkerung war durchaus nicht einhellig positiv; mancher fühlte sich in seiner Ruhe und auch Nachlässigkeit gestört, wurden doch auch Mißstände angeprangert; Fremden wurde nicht selten mit Mißtrauen begegnet. Aber auch manche Sommerfrischler und Wanderer mußten ermahnt werden, denn Mißbräuche der Naturnutzung, z. B. durch Fortwerfen von Müll, waren auch damals nicht unbekannt6. Schon 1917 heißt es in einem Aufruf unter dem Titel „Wanderflegel und Rüpel beiderlei Geschlechts“: „Es mehren sich die Klagen, daß ... Banden, tingeltangelmäßig aufgeputzt, Wege und Stege draußen durch lautes, wüstes Treiben, Gejohle und Absingen zotiger Lieder verpesten, und daß sie die Rückfahrt im Eisenbahnwagen durch unflätiges Betragen erst recht zur Pein machen“ usw. usw..
Die Herausgabe einer eigenen Vereinszeitschrift scheiterte zunächst am Geldmangel. Deshalb wurde den Mitgliedern der Bezug der „Vierteljahrsschrift für Geschichte und Heimatskunde der Grafschaft Glatz“ nahegelegt, die seit 1881 erschien. Der GGV begnügte sich vorerst bis 1904 mit seinen Jahresberichten, die freilich in zunehmendem Maße auch wissenschaftliche Beiträge brachten. Erst 1906 wurde die Vereinszeitschrift „Die Grafschaft Glatz“ mit einer Startauflage von 5.000 Exemplaren ins Leben gerufen. In den Jahren 1906 bis 1920 enthielt sie eine Beilage mit dem Titel „Blätter für Geschichte und Heimatkunde der Grafschaft Glatz“8. Die „Grafschaft Glatz“ erschien letztmalig im 38. Jahrgang mit Nr. 2 am 15. März 1943. Ab 1937 war sie allerdings, wie alle Zeitschriften deutscher Gebirgsvereine, zwangsweise unter Staatsregie gekommen: verlegt wurde sie nun durch den „Gauverlag NS-Schlesien“. Dementsprechend erscheint in zunehmendem Maße NS-Propaganda. Mit Genugtuung stellt man fest, daß die Zeitschrift des „Vereins für Glatzer Heimatkunde“, die „Glatzer Heimatblätter“, nicht diesem Zwang ausgesetzt war.

Titelblatt von 1906
Titelblatt der ersten Ausgabe der Vereinszeitschrift „Die Grafschaft Glatz“, 1906

Außer seiner Vereinszeitschrift hat der GGV zahlreiche andere Druckwerke publiziert: eine Karte der Grafschaft im Maßstab 1:100.000 erschien 1888, ihre 2. Auflage 1899. Zum 25jährigen Jubiläum des GGV erschien 1906 bei R. Mittelbach in Leipzig die „Neueste Specialkarte der Grafschaft Glatz“ in drei Blättern, Maßstab 1:75.000. Eine spätere, ebenfalls dreiblättrige Karte „Die Grafschaft Glatz“ im gleichen Maßstab veröffentlichte derselbe Verlag später wieder „unter Mitwirkung des Hauptvorstandes des GGV“. Seit 1890 gab der Hauptvorstand jährlich den „Kleinen Führer mit Sommerfrischen-Verzeichnis für die Grafschaft Glatz“ heraus. Nicht vergessen sei das Liederbuch des GGV, das 1926 erschien9.
1899 hatte der GGV sein erstes großes Bauprojekt verwirklicht: der Kaiser-Wilhelm-Turm auf dem Schneeberg wurde feierlich eröffnet10. Im Jahre 1928 folgte die Hindenburgbaude in Grunwald11, die einen imposanten Grundriß zeigt12. 1933 konnte die Brandbaude eröffnet werden13. Alle drei Bauwerke wurden auch vom GGV bewirtschaftet.
Eine wichtige Rolle spielte die Kulturarbeit. Zum 25jährigen Jubiläum des Vereins wurde am 7. Juli 1906 das Glatzer Heimatmuseum im Glatzer Rathaus eröffnet14. Der wachsende Umfang führte zu wechselnden Standorten: dem Rathaus folgte 1917 ein Raum in der früheren ev. Schule in der Frankensteiner Straße15, der freilich nur als Lagerraum diente, 1920 das Refektorium des ehemaligen Minoritenklosters16, 1933 die Räume unter dem Donjon der Festung17 und 1936 das ehemalige Palais des Grafen Wallis in der Böhmischen Straße 3018,19. Die Glatzer Heimatbücherei wurde 1922, das Glatzer Heimatarchiv 1923 gegründet16.
Ein wichtiges Arbeitsgebiet des GGV war die Wegearbeit, d.h. das Projektieren, Anlegen, Markieren und Pflegen von Wanderwegen. 1934 waren rund 1.100 km Wanderwege in der Grafschaft fertiggestellt und 10.000 Wegezeichen aus Aluminium angeschafft20.
Reichen Niederschlag in der Vereinszeitschrift finden die Wintersportaktivitäten des GGV: Wintertreffen, Skikurse und Wettkämpfe, die viele Sportler aus Schlesien und dem ganzen Reich in die Grafschaft führten.
In der Jugendarbeit des GGV war besonders die größte Sektion, Breslau, mit ihrer Jugendgruppe - diese zählte 1936 300 Mitglieder - sehr rührig. Wanderfahrten, Sportveranstaltungen, Betriebsbesichtigungen, Radtouren, Fuchsjagden, selbstverständlich Rodeln und Skilaufen standen auf dem Programm. Der GGV hat auch das Jugendwandern und das Jugendherbergswesen zielbewußt unterstützt21. Schon 1908 bestanden in der Grafschaft neun vom GGV gegründete und unterhaltene sogenannte Studenten- und Schülerherbergen22.
Bei der Abwehr der tschechischen Forderungen nach Eingliederung der Grafschaft Glatz in die neuentstandene Tschechoslowakei nach dem Ersten Weltkrieg spielten führende Mitglieder des GGV eine wichtige Rolle23.
Nicht zuletzt hatte sich der GGV dem Naturschutz verschrieben.
Erwähnt soll auch werden, daß der GGV das Verkehrsamt der Grafschaft Glatz errichtet hat mit dem Ziel, in Zusammenarbeit mit Behörden und Verbänden „durch geeignete Werbung den Fremdenverkehr in verstärktem Maße nach der Grafschaft zu lenken“24.
Die letzte Jahreshauptversammlung des alten GGV fand im Januar 1944 in Glatz statt. Kriegsende und Vertreibung besiegelten auch das Schicksaal des traditionsreichen Glatzer Gebirgsvereins.
Jedoch konnte die Ortsgruppe Berlin schon 1949 einen Neubeginn wagen19. Schließlich trafen sich 1951 in Braunschweig 10 GGVer und gründeten den „Glatzer Gebirgsverein Braunschweig e.V.“, der heute mit mehr als 1.000 Mitgliedern wächst, blüht und gedeiht.
[2001: Er feiert heuer zwei Gründungsjubiläen: das l20jährige des ursprünglichen und das 50jährige des neuen GGV. Dazu möchte ich dem Vorsitzenden Hans-Joachim Taube, der heute unter uns weilt, die herzlichen Glück wünsche der FGG aussprechen.]

Dr. Dieter Pohl (Köln)

Vortrag anläßlich der Jahrestagung der FGG (Forschungsgruppe Grafschaft Glatz) am 28. April 2001 in Lüdenscheid

Literatur:

(GG = Die Grafschaft Glatz. Zeitschrift des Glatzer Gebirgs-Vereins)

  1. F. Burczek Zur Geschichte des Glatzer Gebirgsvereins. GG 1.1906 S.56-68
  2. O. Viktor [d. i. Franz Albert] Männer der Heimat: Julius Peter. GG 12.1917 5.37-39
  3. Julis Peter Die Grafschaft Glatz und deren Anschlüsse. Handbuch für Reisende und Einheimische. Habelschwerdt: 1881
  4. GGV-Jahresbericht 1880/81
  5. Statuten des Glatzer Gebirgsvereins von 1888
  6. Bruno Neugebauer 10 Gebote für gewisse Sommerfrischler. GG 1924 S.39-40
  7. anonym Wanderflegel. GG 1917 S.36
  8. Willy Scheuer Werdegang der Vereinszeitschrift „Die Grafschaft Glatz“. GG 20.1925 S.1-2
  9. Georg Stähler Liederbuch des Glatzer Gebirgsvereins. Glatz 1926
  10. 19. Jahresbericht des GGV 1899/1900 S.1
  11. anonym Die Einweihung der Hindenburgbaude. GG 23.1928 S.68-70
  12. anonym Grundrisse der Hindenburgbaude in Grunwald. GG 23.1928 S.32-34
  13. W. Kliem Die G.G.V. Brandbaude. GG 28.1933 S.23
  14. anonym Das Glatzer Museum. GG 1.1906 S.107-112
  15. Willy Scheuer Geschichte des Glatzer Heimatmuseums. Glatzer Land 1922 Nr.15
  16. ders. Pflegestätten Alt-Glatzer Heimatkultur. GG 20.1925 S.49-51
  17. Goebel Zur Verlegung des Glatzer Heimatmuseums. GG 27.1932 S.55-56
  18. anonym Das Heimatmuseum des GGV in seiner neuen Unterkunft. GG 31.1936 S.36
  19. Aloys Bernatzky Lexikon der Grafschaft Glatz. 2. Aufl. Leimen 1984
  20. [Bruno] Neugebauer Deutsches Wandern, deutsche Sprache. GG 29.1934 S.58
  21. Lindner Deutsche Jugendherbergen. GG 20.1925 S.48-49
  22. Guido Rotter Die deutschen Studenten- und Schülerherbergen 1884-1908. GG 3.1908 S.65-66
  23. Albert, Franz Die Glatzer Heimatbestrebungen. Glatzer Heimatschriften Band 7: Die Grafschaft Glatz kein Tschechenland! Glatz: 1921, S.43-45
  24. anonym Das Fest der Glatzer Heimat. Fünfzig Jahre Glatzer Gebirgsverein. GG 26.1931 S.94-101

aus: „Grofschoaftersch Häämtebärnla“ Jahrbuch der Grafschaft Glatz, 54. Jahrgang 2002, S. 102-105

 


 

Im „Guda Obend-Kalender“ 1932 erschien der folgende Bericht über
Das Goldene Jubelfest des GGV
am 30./31. Mai und 1. Juni 1931 in Glatz
Zum Betrachten der Seiten clicken Sie bitte auf die folgenden Vorschaubilder:

Vorschau: Seite 1
Seite 1

Vorschau: Seite 2
Seite 2

Vorschau: Seite 3
Seite 3

Vorschau: Seite 4
Seite 4

Vorschau: Seite 5
Seite 5

Vorschau: Seite 6
Seite 6

Der Verfasser ist unbekannt.
Diese Seiten wurden abgedruckt im „Grofschoaftersch Häämtebärnla“
Jahrbuch der Grafschaft Glatz, 54. Jahrgang 2002, S. 106-111
.
Sie wurden eingereicht von Werner Taubitz (Habelschwerdt), Balve.

 

Die Ortsgruppen des G.G.V.
mit ihren Vorsitzenden (Juni 1931).

   

Des Vorsitzenden

Lfd. Nr.

Ortsgruppe

Namen

Stand

Wohnort

1.

Albendorf, Bez. Breslau

Laube Karl

Kantor und Lehrer

Albendorf, Bez. Breslau

2.

Altheide-Bad, Kr. Glatz

Tschacher P.

Staatsförster i. R.

Altheide-Bad, Kr. Glatz

3.

Altwaltersdorf, Kr. Habelschw.

Kollibabe Karl

Rittergutsbesitzer

Altwaltersdorf, Kr. Habelschw.

4.

Bad Reinerz

Mader Gustav, Dr.

Tierarzt

Bad Reinerz

5.

Berlin

Grieger Reinhold

Kaufmann

Berlin-Friedenau, Bismarckstr. 4

6.

Beuthen OS.

Tauche Robert

Bergsekretär i. R.

Beuthen OS., Birchowstraße 241

7.

Bobrek-Karf OS.

Koziollek Hans

Kalkulator

Bobrek-Karf OS. Zuckerkandlstr. 3

8.

Bolko, Kr. Oppeln OS.

Hesse Stephanie

Lehrerin

Oppeln OS., Krakauer str. 36 III

9.

Breslau

Tietz Walter

Rechtsanw. u. Notar

Breslau 1, Zwingerstraße 4 II

10.

Brieg, Bez. Breslau

Malchartzek Alfred

Mittelschullehrer

Brieg, Bez. Breslau, Riedelstr. 17 II

11.

Cottbus

Niedenführ Josef

Bürovorsteher

Cottbus, Moltkestraße 81

12.

Ebersdorf, Kr. Neurode

Schwarz Paul

Lehrer

Ebersdorf, Kr. Neurode

13.

Ebersdorf-Oberlangenau

Elsner Herbert

Fabrikbesitzer

Ebersdorf, Kr. Habelschw.

14.

Eisersdorf, Kr. Glatz

Seifert Richard

Freigutsbesitzer

Eisersdorf, Kr. Glatz

15.

Falkenhain-Nesselgrund

Olbrich August

Gutsbesitzer

Altbatzdorf, Kr. Glatz

16.

Gabersdorf, Kr. Glatz

Sebel

Lehrer

Gabersdorf, Kr. Glatz

17.

Glatz

G o e b e l

Bürgermeister

Glatz

18.

Gleibwitz OS.

Grosser Paul

Studienrat

Gleiwitz OS., Ebertstraße 7

19.

Glogau

Volkmer Konrad

Kaufmann

Glogau, Preußische Straße 55

20.

Grunwald, Kr. Glatz

Schmidt Richard

Lehrer

Grunwald, Kr. Glatz

21.

Guttentag OS.

Wehse

Obersteuersekretär

Guttentag OS., Bahnhofstraße

22.

Habelschw.

Rauer

Direktor

Habelschw.

23.

Hausdorf, Kr. Neurode

L o e s s e l  Georg

Rektor

Hausdorf, Kr. Neurode

24.

Hindenburg OS.

Klose Ernst

Studienrat

Hindenburg OS. Gartenstraße 3

25.

Kamenz i. Schl.

Vogt

Apothekenbesitzer

Kamenz i. Schl.

26.

Kieslingswalde, Kr. Habelschw.

Seifert Reinhold

Gasthofbesitzer

Kieslingswalde, Kr. Habelschw.

27.

Königswalde, Kr. Neurode

Gröger

Rektor

Königswalde, Kr. Neurode

28.

Kressenbachtal

Fizia Hans

Fabrikbesitzer

Voigtsdorf, Kr. Habelschw.

29.

Kudowa-Lewin

Schindler, Dr.

Gemeindevorsteher

Bad Kudowa

30.

Kunzendorf, Kr. Habelschw.

Jwanski Josef

Hauptlehrer

Kunzendorf, Kr. Habelschw.

31.

Landeck i. Schl.

H a r t m a n n

Rechtsanw. u. Notar

Landeck i. Schl.

32.

Langenau-Verlorenwasser- Lichtenwalde

Schindler

Lehrer

Niederlangenau, Kr. Habelschw.

33.

Lauterbach, Kr. Habelschw.

N e u g e b a u e r
Bruno

Lehrer

Lauterbach, Kr. Habelschw.

34.

Leobschütz OS.

Drahtschmidt Paul, Dr. Studienrat

 

Leobschütz OS.

35.

Liegnitz

Proske Gustav

Konrektor i. R.

Liegnitz, Schützenstraße 27

36.

Ludwigsdorf, Kr. Neurode

Heimann Max

Lehrer

Ludwigsdorf, Kr. Neurode

37.

Mittelsteine

Richly

Lehrer

Mittelsteine

38.

Mittelwalde i. Schl.

Erbmann, Dr.

Amtsgerichtsrat

Mittelwalde i. Schl.

39.

Münsterberg i. Schl.

Münch Gotthard, Dr.

Studienrat

Münsterberg i. Schl.

40.

Neisse

Froemsdorff R., Dr.

Facharzt

Neisse, Kochstraße 19

41.

Neundorf, Kr. Habelschw.

Geisler Alfred

Lehrer

Neundorf, Kr. Habelschw.

42.

Neurode

Rübartsch

Oberschullehrer

Neurode, Kohlenstraße 20

43.

Ober-Erlitztal

König Franz

Lehrer

Kaiserswalde, Kr. Habelschw.

44.

Oppeln OS.

Bruner

Reichsbahnrat

Oppeln, Sedanstraße 7

45.

Ottmachau, Kr. Neisse

Siegel

Zollsekretär

Ottmachau

46.

Patschkau

B i l e k  Ernst

Studienrat

Patschkau

47.

Ratibor OS.

H e r r m a n n  Alfred

Landgerichtsrat

Ratibor OS., Oberwallstraße 131

48.

Rengersdorf-Grafenort

Menzel August

Rektor

Rengersdorf, Kr. Glatz

49.

Rosenthal, Kr. Habelschw.

Exner Max

Amtsvorsteher

Rosenthal, Kr. Habelschw.

50.

Rückers, Kr. Glatz

Kepper Bruno

Hauptlehrer

Hartau bei Rückers, Kr. Glatz

51.

Schlegel, Kr. Neurode

Paetzold

Postmeister

Schlegel, Kr. Neurode

52.

Schreckendorf-Seitenberg

Lachnitt Hermann

Lehrer

Schreckendorf, Kr. Habelschw.

53.

Schweidnitz

Hornig Fritz, Dr.

Zahnarzt

Schweidnitz, Markt 10

54.

Seifersdorf, Kr. Neurode

Klopsch Paul

Lehrer

Seifersdorf, Post Albendorf, Bez. Breslau

55.

Stettin

Unger Bruno

Kaufmann

Stettin, Beringer Straße 17

56.

Stolzenau, Kr. Glatz

Baierlein Max

Lehrer

Stolzenau, Post Wallisfurth, Kr. Glatz

57.

Thanndorf Neißbach

Weiner Fritz

Lehrer

Altneißbach, Post Thanndorf, Kr. Habelschw.

58.

Ullersdorf, Kr. Glatz

Pfeiffer Friedrich

Kaufmann

Ullersdorf, Kr. Glatz

59.

Urnitz, Kr. Habelschw.

Zobel Max

Lehrer

Urnitz, Post Ebersdorf, Kr. Habelschw.

60.

Volpersdorf, Kr. Neurode

G a l l a n t  Rudolf

Lehrer

Volpersdorf, Kr. Neurode

61.

Wilhelmsthal, Kr. Habelschw.

Weiß Alfred

Lehrer

Wilhelmsthal, Kr. Habelschw.

62.

Wölfelsdorf, Kr. Habelschw.

Lorenz Josef

Lehrer

Wölfelsdorf, Kr. Habelschw.

63.

Wölfelsgrund, Grafschaft Glatz

Ritschler Herb., Dr.

Arzt

Urnitzmühle, Post Wölfelsgrund

64.

Wünschelburg (Heuscheuer)

S c h o b e r  Georg

Postmeister

Wünschelburg (Heuscheuer)

65.

Sondergr. d. Hauptvorstandes Glatz

Roemer Franz

Tierarzt

Glatz, Geschäftsführer

S p e r r d r u c k  bedeutet „Mitglied des Hauptvorstandes“

Aus: „Die Grafschaft Glatz“ vom 15. Juli 1931
abgedruckt im „Grofschoaftersch Häämtebärnla“ Jahrbuch der Grafschaft Glatz,
54. Jahrgang 2002, S. 112-113
.

 

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